Wanderung zum Kaltenstein nach Lebach : Auf Schusters Rappen zum Kaltenstein

Wanderung zum Kaltenstein nach Lebach : Auf Schusters Rappen zum Kaltenstein

Zum Wandern auf dem Theel-Prims-Erlebnisweg lädt die Stadt Lebach ein. Dabei können die Wanderer vieles über die Region erfahren.

Die Stadt Lebach und der Alpenverein Saarbrücken laden am Sonntag, 24. September, zu einer 16 Kilometer langen Wanderung auf dem Theel-Prims-Erlebnisweg nach Conny Hill und zum Kaltenstein auf dem Hoxberg ein. Start der Wanderung ist um 10.30 Uhr beim Gasthaus Piräus, Dillingerstraße 68, in Lebach.

Die Wanderung führt zunächst nach Knorscheid zur Luciakapelle mit ihrem bedeutenden hölzernen Barockaltar. Die heilige Lucia ist mit einem Dolch im Hals zu erkennen, während die heilige Barbara lediglich die Attribute Kelch und Schwert zeigt. Der Gründer des Prämonstratenserordens, der heilige Norbert von Xanten, ist im Gewand eines Erzbischofs dargestellt.

Danach geht es bergauf auf den Hoxberg zum Aussichtspunkt Conny Hill. Von hier ist links die Bergehalde Duhamel bei Ensdorf mit dem Saar-Polygon zu sehen, das als weithin sichtbares Zeugnis des seit über 100 Jahren in Ensdorf betriebenen Kohlebergbaues aus der Ebene des Saarlouiser Beckens hervorragt. Die Bergehalde ist mit 150 Metern die höchste Halde im Saarland. Sie wird seit dem 7. Juni 2016 von dem etwa 30 Meter hohen Saarpolygon gekrönt. Die 55 Tonnen schwere Brücke, die die beiden Schrägtürme miteinander verbindet, ist 35 Meter lang. Die begehbare Großskulptur wurde entworfen von dem Berliner Architekten-Duo Katja Pfeiffer und Oliver Sachse. Der Bergbau-Erbe-Verein setzt damit dem im Juni 2012 beendeten Jahrhunderte währenden Bergbau im Gebiet des heutigen Saarlandes ein bleibendes und in die Zukunft gerichtetes Denkmal. Der Aussichtspunkt auf dem Hoxberg wurde in Würdigung der Verdienste des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer von den Gebrüdern Bonnaire aus Körprich 1973 kurzerhand „Conny Hill“ genannt.

Nach einer Rast geht es uf dem Kaltensteinpfad zum Naturdenkmal Kaltenstein. Das sind zwei riesige Steinblöcke. Der Volksmund sagt, dass unter diesen Steinen in einer Höhle riesige von Zwergen bewachte Schätze versteckt seien. Er sagt aber auch, dass hier früher zu Keltenzeiten Menschenopfer dargebracht worden seien – ein geheimnisvoller Platz. Von dort geht es weiter zum Panoramablick über Lebach bis nach Höchsten und zum Schaumberg. Nach einer kleinen Rast geht es bergab zurück zum Parkplatz nach Lebach.

Mehr von Saarbrücker Zeitung