Arbeiterwohlfahrt will Flüchtlingen in Lebach zielgerichtet helfen

Arbeiterwohlfahrt will Flüchtlingen in Lebach zielgerichtet helfen

. Aufgrund des großen Andrangs in der Erstaufnahmestelle Lebach müssen neu ankommende Flüchtlinge und Asylsuchende vorübergehend in Zelten untergebracht werden.Diese schwierige Situation hat vor Ort zu einer großen Welle der Hilfsbereitschaft geführt.

Viele Saarländer möchten helfen und haben teilweise bereits Sachspenden zur Verfügung gestellt. Dies hat die Helfer aber vor neue Probleme gestellt: Der Aufwand ist groß, um die Sachspenden zu prüfen, zu sortieren, zu verwalten und zu lagern. Hinzu kommt, dass ein Teil aktuell nicht benötigt werde, andere Hilfen viel dringender wären.

Um den neu ankommenden Flüchtlingen noch besser helfen zu können, haben der Awo-Ortsverein Lebach und der Awo-Landesverband ein Spendenkonto eingerichtet, auf das jeder einzahlen kann, der gerne auf diese Weise helfen möchte. Mit den Geldern wird der Ortsverein - in Absprache mit den vor Ort tätigen Helfern - zielgerichtet die Dinge anschaffen, die die Flüchtlinge und ihre Familien benötigen und diese persönlich übergeben.

Der Ortsverein kennt die Situation in Lebach und engagiert sich seit Jahren für die Menschen in der Erstaufnahmestelle. Jede Spende wird ausschließlich für diese Hilfsaktion des Awo-Ortsvereins Lebach verwendet.

Eine erste Spendenzusage liegt bereits vor: Der Awo-Landesvorsitzende Marcel Dubois stellt 5000 Euro für die Unterstützung der Menschen in der Lebacher "Zeltstadt" zur Verfügung. Das Spendenkonto: Konto-Nummer 70 70 00, BLZ 59 05 01 01, Sparkasse Saarbrücken.

Mehr von Saarbrücker Zeitung