| 00:00 Uhr

Ampel mit intelligenten Sensoren

Lebach. Steffen Wagner aus der Klasse 6d des Johannes Kepler Gymnasiums Lebach gelang es im Rahmen einer Arbeit bei „Schüler experimentieren“ einen für Lebacher Bürger nervenaufreibenden Verkehrsknotenpunkt, nämlich die Kreuzung der B 269 mit der B 268, im Modell zu entschärfen. red/ab

Ziel der Arbeit von Schüler Steffen Wagner war es, ein Ampelmodell zu bauen, das die Ampelphasen mit Hilfe von Ultraschallsensoren, je nach Verkehrsaufkommen, intelligent schaltet. Diese intelligente Ampelanlage sollte folgendermaßen funktionieren: Je mehr Autos vor einer Ampel warten, umso länger bleibt sie grün und wenn kein Auto vor einer Ampel wartet, bleibt sie rot. Im Modell ist der Jungforscher von drei Fahrbahnen (drei Ampeln) ohne Abbiegespuren ausgegangen.

Dabei hat er Leuchtdioden für die Ampeln, Ultraschallsensoren zur Erfassung der Fahrzeuge auf den Spuren und Mikrocontroller für die Steuerung verwendet. Damit die Mikrocontroller die Ampelanlage intelligent steuern können, wurde diese mit Hilfe der Programmiersprache "C/C++" programmiert.
Verkürzte Wartezeiten





Das Modell funktioniert wie geplant und verkürzt die Wartezeiten von Autos erheblich.

Zusätzlich profitiert von einer intelligenten Ampelsteuerung auch die Umwelt durch weniger Schadstoffe und weniger Lärm. Zudem sparen die Verkehrsteilnehmer Geld. Ultraschallsensoren funktionieren bei Tag und bei Nacht und sind vergleichsweise kostengünstig.

Im Saarland werden nach Information des Landesamtes für Straßenwesen derzeit keine Ultraschallsensoren verwendet, womit die Arbeit von Steffen auf Landesebene durchaus Innovationscharakter aufweist. So wurde die Arbeit in der Laudatio dann auch in den höchsten Tönen gelobt.