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Ampel am Ortsausgang hat Zweck verloren

Um die B 268 sicher zu überqueren, müssten Saarbahnfahrer, die an der Haltestelle Süd einsteigen, wieder einige hundert Meter zurücklaufen. Foto: Achim Thiel
Um die B 268 sicher zu überqueren, müssten Saarbahnfahrer, die an der Haltestelle Süd einsteigen, wieder einige hundert Meter zurücklaufen. Foto: Achim Thiel FOTO: Achim Thiel
Landsweiler. Die Ampelanlage am Ortsausgang von Landsweiler müsste verlegt werden, meint Leserreporter Edwin Altmeier. Da die Schüler nun alle mit der Saarbahn zur Schule fahren, werde diese Ampelanlage nur noch selten benutzt. An der Haltestelle Süd dagegen fehlt eine Überquerungsmöglichkeit. Monika Kühn

Seit Oktober fährt die Saarbahn durch Landsweiler . Die Buslinie R 9 Richtung Saarbrücken wurde mit dem Fahrplanwechsel im Dezember eingestellt. Pendler und Schüler fahren nun mit der Saarbahn. Im Ort gibt es zwei Fußgängerüberwege mit Ampelanlage. In der Mitte des Ortes und am Ortsausgang Richtung Eiweiler, dort wo bis Dezember auch die Busse an- und abfuhren. Die Ampelanlage ausgangs des Ortes wurde vor allem morgens und nachmittags von Schülern zur Überquerung der Bundesstraße 268 genutzt. Da sie nun mit der Saarbahn fahren, steigen die Jugendlichen aus diesem Wohnbereich an der Haltestelle Süd in die Bahn ein. "Die Schüler laufen nicht erst ein paar hundert Meter wieder zurück an die Ampel, um die Straße zu überqueren", ist sich Edwin Altmeier aus Landsweiler sicher, der uns auf dieses Problem aufmerksam machte. Entweder müsste eine dritte Ampelanlage in Bereich der Haltestelle Süd gebaut werden, oder die Ampel am Ortsausgang müsste versetzt werden", meint Altmeier.

Für die Verlegung sei der Kreis zuständig, erklärt Michael Wagner vom Bauamt in Lebach. Im Allgemeinen würden solche Anträge aus den Ortsräten kommen oder von Interessengemeinschaften. Eine Verlegung sei sehr aufwendig und teuer, die hohe Anzahl von Autos, die durch Landsweiler fahren, dürfte wahrscheinlich eine Verlegung oder einen Neubau rechtfertigen, aber die Nutzung sei eher punktuell, also morgens und nachmittags, so der Bauamtsleiter. Würde ein Antrag gestellt, müsste die Angelegenheit allerdings auf den Prüfstand. Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) ist zwar für die Bundesstraße selbst zuständig, nicht aber für die Verlegung der Überwege, so Klaus Kosok vom LfS.