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Vortrag über Aberglauben an der VHS Lebach
Als schwarze Katzen Unglück brachten

Lebach. Autor Gunter Altenkirch stellt am Freitag, 13. April, sein Buch über Aberglauben vor.

„Freitag der 13.“, ein Glückspfennig oder eine schwarze Katze, die unseren Weg kreuzt – wir alle begegnen noch vereinzelt dem Aberglauben im Alltag. Der saarländische Autor Gunter Altenkirch zeigt in seinem jüngsten Buch „Volks- und Aberglauben“ eine uns heute fremd gewordene Welt, in der nahezu jeder Tag, jedes Ding und jede Handlung eine Bedeutung hatten. Damit gibt er uns einen lebendigen Einblick in das Fühlen und Denken der Menschen vergangener Zeiten. Heutzutage ist oft eine veränderte Form des Aberglaubens anzutreffen, die sich dann in esoterischen Welten widerspiegelt.


Auf Einladung der Buchhandlung Anne Treib, Buch und Papier, und der VHS Lebach zeigt der Autor Gunter Altenkirch anhand von Objekten des Aberglaubens deren Hintergründe, ihre Bedeutung und die erhoffte Wirkung.

Gunter Altenkirch (Jahrgang 1942) ist ein hervorragender Kenner und Neubegründer der Saarländischen Volkskunde. Sein „Museum des Saarländischen Aberglaubens“ im saarländischen Rubenheim ist das Ergebnis jahrzehntelanger Recherchen und Befragungen im ländlichen Raum. Die Buchvorstellung mit Lesung findet statt am Freitag, 13. April, um 18 Uhr in der Volkshochschule Lebach, Dillinger Str. 67. Der Eintritt von 3 Euro geht in voller Höhe an das Museum für dörfliche Alltagskultur.

Weitere Informationen bei der VHS Lebach, Tel. (0 68 81) 5 20 25.