Brand : 77-Jährige bei Hausbrand schwer verletzt

Brand : 77-Jährige bei Hausbrand schwer verletzt

Das Anwesen ist nicht mehr bewohnbar. 95 Feuerwehrleute im Einsatz. Brandursache noch ungeklärt.

() Lebensbedrohlich verletzt wurde gestern eine 77-jährige Frau bei einem Hausbrand in Landsweiler. Die Frau wurde in ein Saarbrücker Krankenhaus gebracht. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.

Um 7.38 Uhr ging bei der Lebacher Polizei die Meldung ein, dass dicker, schwarzer Qualm aus dem Haus in der Heusweilerstraße komme, erklärte Hauptkommissar Wolfgang Barbian, der Leiter der Polizeiinspektion Lebach. Mehrere Feuerwehren, Rettungswagen und Notarzt waren schnell vor Ort. Die Polizei musste die viel befahrene Bundesstraße B 268 voll sperren. Der Verkehr wurde über ein Wohngebiet umgeleitet.

In dem Haus sind zwei Personen gemeldet. Daher wurde zunächst auch nach zwei Menschen gesucht. Die Frau fanden die Feuerwehrleute reglos im Haus liegend vor, berichtete Wehrführer Hans Kartes, der die Einsatzleitung hatte. Rettungskräfte und Notarzt leisteten erste Hilfe. Der Ehemann der Verletzten liegt seit ein paar Tagen im Lebacher Krankenhaus, erfuhren die Retter kurz darauf. Die Feuerwehr war mit 95 Mann vor Ort. „Es war Brandstufe 5 gemeldet“, sagte Kartes. Das ist eine der höchsten Alarmstufen. Außer Gresaubach und Steinbach waren alle Löschbezirke der Stadt Lebach an der Brandstelle. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von den Wehren aus Eiweiler und Heusweiler.

Die Brandursache steht noch nicht fest, ebenso die Höhe des Sachschadens. Beamte der Kripo aus Saarbrücken ermitteln vor Ort. Vermutlich ist der Brand im Keller ausgebrochen. Die Feuerwehr musste erst den Zugang zum Haus für die Ermittler frei geben. Es dürfen keine giftigen Dämpfe oder Qualm in den Räumen sein, auch müsse alles abgekühlt sein, gab Barbian zu bedenken. Die Feuerwehr sicherten nach den Löscharbeiten den Zugang zum Anwesen mit Gitterwänden und Absperrbändern.

Gegen 13.30 Uhr ging erneut ein Notruf ein. Ein so genannter Nachbrand wurde gemeldet. Unter dem Dach wurde ein Glutnest entdeckt. Die Lebacher Polizei musste erneut die B 268 voll sperren und den Verkehr wieder übers Wohngebiet umleiten. Die Feuerwehr rückte mit Drehleiter an und deckte großflächig das Dach ab, um an das Glutnest zu kommen.