Kreis-CDU findet größere Schiffsanlegestelle gut

Kreis-CDU findet größere Schiffsanlegestelle gut

Ensdorf. Der CDU-Kreisverband Saarlouis begrüßt die Entscheidung des Ensdorfer Gemeinderates zur geplanten Schiffsanlegestelle am Kraftwerk Ensdorf. Der Kreisvorsitzende Franz-Josef Berg erinnert daran, dass das Ensdorfer Kraftwerk auf Importkohle angewiesen sei

Ensdorf. Der CDU-Kreisverband Saarlouis begrüßt die Entscheidung des Ensdorfer Gemeinderates zur geplanten Schiffsanlegestelle am Kraftwerk Ensdorf. Der Kreisvorsitzende Franz-Josef Berg erinnert daran, dass das Ensdorfer Kraftwerk auf Importkohle angewiesen sei. Zurzeit müsse diese Kohle noch pro Schiffsladung mit 150 Lkw vom Dillinger Hafen bis nach Ensdorf transportiert werden. "Die hierdurch verursachten Umweltbelastungen können mit einem direkten Transport der Kohle auf dem Wasserweg von Rotterdam und Amsterdam bis zum Kraftwerk Ensdorf vermieden werden. Die Saar als Schifffahrtsstraße und umweltfreundlichste Transportstrecke bietet sich geradezu an", sagt Berg.Weitere Vorteile aus Sicht der Kreis-CDU: Die Vergrößerung der Schiffsanlegestelle, die VSE jetzt planen und auf ihre Wirtschaftlichkeit prüfen kann, würde dazu führen, dass nur zwei größere Schiffe anstelle von drei kleineren Schiffen die Kohle transportieren. Dies sei "eine wirtschaftlich und ökologisch vernünftige Lösung". Durch die Vergrößerung der Anlegestelle und die Neuverlegung eines Bahngleises könnten auf Wunsch auch die übrigen Kohlekraftwerke an der Saar von Ensdorf aus versorgt werden. Der CDU-Kreisverband bekennt sich laut Berg "zum Industriestandort im Kreis Saarlouis: der Erhalt des Ensdorfer Kraftwerkes zur Versorgungssicherheit, die Sicherung der Arbeitsplätze im Kraftwerk und bei Drittfirmen und die jährlichen Investitionen im Kraftwerk sind gewichtige Argumente, die für die Erweiterung der Schiffsanlegestelle sprechen". Dabei ist der Kreisvorsitzende überzeugt, dass eine vertragliche Regelung gewährleisten werde, "dass die Änderung des Flächennutzungsplans nicht dazu führen kann, das gescheiterte Großkraftwerk gegen den Willen der Gemeinde Ensdorf zu errichten". "Wer jetzt erneut mit den Ängsten vor einem Großkraftwerk die Erweiterung der Schiffsanlegestelle verhindern will, macht deutlich, dass er gegen das Kraftwerk und die Arbeitsplätze der dort beschäftigten Menschen ist und sich lediglich ein Thema für die Wahlen im kommenden Jahr sucht", sagt Berg. pum "Die Saar als umweltfreundlichste Transportstrecke bietet sich geradezu an."Franz-Josef Berg, Kreisvorsitzender der CDU

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