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Kommentar Johannes Werres zum Sozialbericht für Saarlouis

Statistik : Zahlen ersetzen das Bauchgefühl

Es ist der dritte Sozialbericht, den die Forschungsgruppe Bildungs-, Evaluations- und Sozialstudien (ForBes) für Saarlouis vorgelegt hat. Massenhaft Daten sind da ausgewertet, die es schon gibt, die aber nie in einem Ganzen gesehen wurden.

So ergibt sich nun ein großes Puzzle der Stadt, das erst allmählich zusammengesetzt und dann ein zutreffendes Bild ergeben wird. Im Groben bestätigen sich bekannte Tendenzen der Bevölkerungs- und der Sozialentwicklung. Im Feinen aber bieten sich die Stadtteile von Saarlouis erheblich vielfältiger dar als man so gemeinhin redet: Picard ist eben so und Roden so. Falsch. Gerade der größte Stadtteil Roden hat ganz unterschiedliche Facetten, die nun auch mit Zahlen und Entwicklungen begründet werden können. Man sieht Entwicklungen, und man sieht, dass sie innerhalb der Stadt Saarlouis eben ganz unterschiedlich greifen. Das macht Stadtentwicklung rationaler. Vor allem in Fraulautern und Roden, wo das Bundesprogramm „Soziale Stadt“ nachhaltig die Lebensqualität verbessern soll. Für wen genau eigentlich und wo genau? Da hilft der Sozialbericht.