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Solidarität ist groß für die Tafel in Lebach

Kommentar : Alle wollen nur das Eine – alle wollen der Tafel helfen

So traurig es ist, und es sich nicht mehr ändern lässt: Bewundernswert ist die Haltung des Geschäftsführers der Caritas und all’ der anderen, die die Tafel unterstützen. Fast gelassen (zumindest nach außen) geben sich die Betroffenen.

Statt zu jammern, informieren sie sich, holen Angebote ein, rufen Firmen an, wollen unbedingt in die Räume. Sauber machen, aufräumen, nur nicht tatenlos zusehen und abwarten. Voller Tatendrang sind alle. Die Ehrenamtlichen können es ebenso kaum abwarten zu helfen. Und das, obwohl sie wissen, dass es keine schöne Arbeit wird, die ihnen da bevorsteht. Aber sie alle wollen nur das Eine: Helfen. Zuerst vor Ort, damit alles wieder so wird, wie es war, und dann auch den anderen Personen, die wöchentlich – jeden Donnerstag – nach Lebach kommen und sich mit Lebensmitteln versorgen. Bleibt zu hoffen, dass das Landeskriminalamt die Räume so schnell wie möglich freigibt. Voraussetzung ist natürlich, dass keine größeren Schäden am Gebäude festgestellt werden. Wenn dies der Fall ist, wird es nicht lange dauern, bis die Tafel ihre Räume wieder eröffnet. Und bis März, wenn man zehnjähriges Bestehen feiert, könnte fast alles wieder in Ordnung sein. Drücken wir die Daumen.