Schöne Augenblicke

Es waren rührende Augenblicke. Im Vereinshaus Fraulautern schaute die noch sehr junge Verkäuferin der Eintrittskarten für ein Konzert mit ebenfalls noch sehr jungen Meisterschülern des Pianisten Wolfram Schmitt-Leonardy den Nächsten verzweifelt an, der ein Ticket kaufen wollte. Oh doch, sagte sie, Plätze sind noch da. Aber wir haben keine Karten mehr. Mit so viel Zuspruch hatten sie nicht gerechnet. Und dann: Sekunden vor dem Auftritt des ersten 15-jährigen Meisterschülers, er kam aus Polen, huscht Schmitt-Leonardy, ein Großer seines Genres, er stammt aus Saarlouis, zum Flügel und dreht schnell noch den Klavierhocker hoch. Sie ist noch klein, die Nachwuchselite aus der ganzen Welt. Die Sieben spielten fantastisch. Und verschwanden jeder grinsend wie ein Fußballer, der den Ball im Elfmeterschießen im Finale versenkt hat. Das sind schöne Augenblicke. Lohn dafür, die lokale Kulturszene wahrzunehmen und wirklich hinzugehen.


Es waren rührende Augenblicke. Im Vereinshaus Fraulautern schaute die noch sehr junge Verkäuferin der Eintrittskarten für ein Konzert mit ebenfalls noch sehr jungen Meisterschülern des Pianisten Wolfram Schmitt-Leonardy den Nächsten verzweifelt an, der ein Ticket kaufen wollte. Oh doch, sagte sie, Plätze sind noch da. Aber wir haben keine Karten mehr. Mit so viel Zuspruch hatten sie nicht gerechnet. Und dann: Sekunden vor dem Auftritt des ersten 15-jährigen Meisterschülers, er kam aus Polen, huscht Schmitt-Leonardy, ein Großer seines Genres, er stammt aus Saarlouis, zum Flügel und dreht schnell noch den Klavierhocker hoch. Sie ist noch klein, die Nachwuchselite aus der ganzen Welt. Die Sieben spielten fantastisch. Und verschwanden jeder grinsend wie ein Fußballer, der den Ball im Elfmeterschießen im Finale versenkt hat. Das sind schöne Augenblicke. Lohn dafür, die lokale Kulturszene wahrzunehmen und wirklich hinzugehen.