1. Saarland
  2. Saarlouis
  3. Kolumnen

Redakteurin Astrid Dörr hat sich mit dem Thema Fasten beschäftigt

Fasten in der Fastenzeit : Fastenzeit ohne Fasten?

Autofasten, Plastikfasten, Heilfasten, gar nicht Fasten? Wer mitmacht, muss jetzt wissen, an was er sich wie beteiligt. Die Fastenzeit hat gestern, am Aschermittwoch begonnen und dauert 40 Tage bis Ostern.

Das sollte machbar sein, denkt sich ein Bekannter, der auf alles Süße verzichtet. Ich kann nur sagen, das geht. Hab ich schon gemacht. Die ersten Tage sind schwer, aber es wird immer leichter.

So ist es auch mit dem Alkohol. Vier Wochen mal ohne Bier und Wein? Warum nicht. Hab ich auch schon gemacht. Probieren Sie es aus, es tut auch gar nicht weh.

Aktion Autofasten finde ich gut, kommt bei mir aber nicht in Frage, da ich zu weit zur Arbeit fahren muss. Tatsächlich darüber nachdenken könnte ich aber schon, denn der eine oder andere Weg ließe sich zu Fuß bewerkstelligen. Plastik- und Verpackungsmüllfasten – auch keine schlechte Idee. Wobei ich mich daran im Prinzip das ganze Jahr beteilige. Denn seit langem schon habe ich (mindestens) eine Stofftasche im Auto liegen, die ich immer mitnehme. Das Umdenken hat etwas gedauert, ich gebe es zu, habe die Tasche öfter im Auto liegen lassen, aber mittlerweile ist es in Fleisch und Blut übergegangen. Seit einigen Tagen benutze ich auch keine kleinen Plastiktüten für Obst und Gemüse mehr. Entweder kommen die Äpfel und Bananen in die Papiertüte oder ich klebe einfach den Preiszettel drauf.

So, nun wollen Sie sicher wissen, auf was ich in der Fastenzeit verzichte? Ich koche ohne Strom und Leitungswasser. Wie das geht? Tja, das weiß ich auch noch nicht so genau. Aber das Notfallkochbuch vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) hat mich derart fasziniert, dass ich das ausprobieren will. Ohne funktionierende Küchengeräte und Leitungswasser, da wird mir schon was einfallen ...