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Nach der Corona-Krise sollten Menschen von Krise auf Lösung umstellen

Wochenkolumne : Krise? Welche Krisen alle?

Es sind viele Krisen, die es zu lösen gilt. Gemeinsam ist das möglich.

Krise. Welche Krise?, könnte man heutzutage irritiert fragen, wie das schon 1974 die Band Supertramp auf ihrem gleichnamigen Album tat. Während der namensverwandte Alexander Supertramp – so nannte sich der amerikanische Aussteiger Christopher McCandless – noch selbst gewählt in die Krise trampte, reißt heute der Strom an unfreiwilligen Krisen, der uns alle betrifft, nicht ab. Klimakrise, Wirtschaftskrise, Flüchtlingskrise, Corona-Krise: Krise an Krise an Krise. Ununterbrochener Dauerkrisenmodus.

Zeit den Modus zu wechseln. Umschalten von „Krise“ auf „welche Krise?“. Das Danach sollte, wenn möglich, nicht die Fortsetzung von Krise an Krise an Krise sein. „Welche Krise?“ bedeutet dann hoffentlich nicht mehr die Frage nach der gemeinten Krise, sondern nur einen lapidaren Ausdruck der Verwunderung: „Welche Krise?“ – Die haben wir doch überstanden.

Das kann nur gelingen, wenn wir aus der Bewältigung der Corona-Krise lernen, wie Krisen gelöst werden können: Gemeinsam. Indem alle an einem Strang ziehen. Denn in Krisen hilft kein Verantwortlichkeits-Geschiebe, kein Abstreiten und kein Leugnen, kein Aufschieben und kein Augenverschließen. Also packen wir es an! Lösen wir die Krisen.