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Kolumne: Johannes Werres fragt (sich), wie Saarlouis klingt

Kolumne Unsere Woche : So singt und klingt Saarlouis

Kolumne: Johannes Werres fragt (sich), wie Saarlouis klingt

Wie klingt Saarlouis? Die vielen Autos, das Seufzen, Hämmern, Quietschen der Fabriken vor und in den Stadtteilen. Das leicht schräge Glockenspiel vom Rathausturm (das auf jeden Fall, daran erinnern sich viele Stadtbesucher), das Sprachengewirr in Geschäften, auf dem Markt, an Cafétischen, Luxemburgisch, Französisch, Deutsch und Dialekt in diversen Stimmlagen, die Sprachmelodie. Stets auf der Grenze zwischen Prosa und Lied hat sie der Autor Alfred Gulden geadelt. Nun bringt der Musiker und Komponist Herry Schmitt plus Familienband „Saarlouiser Kultur Kaffee“ die Stadt zum Klingen. 19 Beiträge verschiedener Schreiber und Musiker unter dem Titel „Saarlouis Musik und Geschichte“. Ein nicht repräsentativer Einblick in Saarlouiser Kultur mit viel Dialekt und Sprachmelodie. Ein Reggae am Anfang gibt den Ton an. So also klingt Saarlouis. Man wird wiedererkennen und zustimmen. Dennoch: Nirgends klingt Saarlouis wohliger als im Abschiedsgruß aus dem Dialekt, den die Saarlouiser Mundartautorin Karin Peter verwendet: Hall dich kurrasch!