Kolumne Apropos Da kommt ’n Komma

249 ist Tag des Satzzeichens, gerade passiert also. Und wie hier zu sehen, sind sie nützlich, die Kommas und Co. Zwei Pünktchen machen aus zweihundertneunundvierzig den 24. September.

Kommentarkopf, Foto: Robby Lorenz

Kommentarkopf, Foto: Robby Lorenz

Foto: Robby Lorenz

„Mach mal ’nen Punkt“, hilft. Gelegentlich sogar beim Stoppen endlosen Gelabers.

Bei dem flächenmäßig kleinsten unserer Satzzeichen sind die Streitfälle, glaube ich, die wenigsten: Satzende. Punkt. Da gibt es allenfalls mal Diskussionen, was ein Satz ist. Wenn ein Text unter einem Foto nur aus dem Namen „Fritzchen Müller“ besteht, finde ich den Punkt falsch, aber an der Qualität des Berichts, in dem das Bild steht, wird es wohl nicht so viel ändern.

Frage-, Ausrufe-, An- und Abführungszeichen werden meist richtig gesetzt. Apostrophe zu häufig nicht, siehe: „Meier’s Frittenbude“. Das Semikolon – ; – führt ein trauriges Dasein im Schatten. Das zum Star der Satzzeichen-Show: das Komma. 33 Komma-Regeln bestimmt der Duden, da kann man schon mal daneben liegen. Sinn verändernd wird es auch hier bei Fehlern nicht immer. Schön, dass die Satzzeichen einen Tag für sich haben. Darauf einen Tusch.

Oder wir würdigen unsere Satzzeichen mit einem Lied von Köbes Underground: „Da kommt ’n Komma“ auf die Melodie von „Senza una Donna“ von Zucchero. Du lachst dich weg. Punkt.

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