Kolumne Apropos Die Schüler müssen draußen bleiben

Eine Jubiläumsveranstaltung ist ein schöner Anlass zu feiern. Und was macht man für ein Fest? Man lädt sich Gäste ein.

In der Kolumne Apropos geht es um ein Schuljubiläum
Foto: Robby Lorenz

Natürlich, was sonst, denken Sie sich sicher jetzt. Klar, doch welche Gäste? Da es sich um ein Jubiläum an einer Schule handelt, geht es also um Offizielle (Schulaufsicht, Ministerien, Universitäten, Kooperationspartner, Partnerschulen, Sportverbände). Aber was ist mit Schülern? Vor allem mit Ehemaligen . . . schließlich hat ein Jubiläum auch immer was von Rückblick, und wer könnte dazu etwas beitragen? Na die, die vor Jahren oder gar Jahrzehnten Abitur gemacht haben. Denkste.

Ehemalige Schüler sind nicht eingeladen. Auf Nachfrage heißt es, Aula ist zu klein. Okay, aber warum wurde dann im Vorfeld Werbung gemacht, Mailadressen angefragt von Ehemaligen, der Termin kundgetan und von den früheren Schülern im Terminkalender vermerkt?

Drei Wochen vor dem eigentlichen Termin lag immer noch keine Einladung vor. Auf Nachfrage in der Gruppe, der auch ein ehemaliger Schüler (und heutiger stellvertretender Schulleiter) angehört, kam eine Einladung (ohne uns Ehemalige), und nach Kritik, man höre und staune, gab es eine aktualisierte Fassung mit dem Zusatz, dass sich auch Ex-Schüler anmelden können. Ah, jetzt doch! Danke für den Hinweis.Viele können (so kurzfristig) aufgrund der Entfernung nicht oder weil sie arbeiten müssen. Eine Mail an den Schulleiter mit Kritik an der Vorgehensweise wurde direkt beantwortet, freundlich und mit dem Angebot, wir könnten gerne kommen, wenn wir wollen. Noch Fragen?

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