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Helden der Kindheit : Held aus der Tenniswelt

Helden der Kindheit : Held aus der Tenniswelt

Heute erinnern sich sicher nicht mehr viele an den sportlichen Helden meiner Jugend: Björn Borg, der schwedische Tennisspieler, der als Sandplatzspezialist in die Geschichte einging. Mit seiner coolen Art begeisterte der ruhige Schwede zwischen 1970 und 1980. In diese Zeit fallen auch meine größten Erfolge in meiner immer noch andauernden Tenniskarriere.

Und das, obwohl ich nicht die beidhändige Rückhand spielte, die der mehrfache Wimbledon- und US Open-Sieger revolutionierte. Kein Spiel verpasste ich am Fernsehen. Die Fünfsatzspiele gegen den ebenfalls beidhändig Rückhand spielenden Jimmy Connors und auch John McEnroe sind legendär. Eindruck machte der smarte Schwede, für den ich übrigens nicht wegen seines Aussehens schwärmte, durch sein Auftreten: lange, blonde Haare und Stirnband. Leider war es mir nicht vergönnt, „Ice-Borg“ wie er wegen seiner Emotionslosigkeit auf dem Tennisplatz auch genannt wurde, live zu sehen. Meine Eltern kamen Ende der 70er in London (wo er fünf Mal den Titel gewann) in den Genuss. Als Erinnerung gab es ein Foto, das es übrigens heute noch gibt.