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Gleich mal Freitag, der Dreizehnte

Gleich mal Freitag, der Dreizehnte

Auch an dieser Stelle wurde 2016 nicht freundlich verabschiedet, sondern zur Hölle gewünscht. Dabei passt das beim gewählten Präsidenten Trump beispielsweise gar nicht so richtig. Da müssten schlimmer als 2016 die Jahre 17 folgende erscheinen, weil er erst ab 20. Januar können wird, wie er will. Na gut, das ist passé. Und wenn die Verwünschung von 16 dazu führt, dass 17 mit besseren Erwartungen versehen wird, dann hätte der allgemeine böse Abgesang aufs Vorjahr was Gutes.

Dürfen wir also optimistisch sein? Vorsicht, Vorsicht! Es dauert nicht einmal zwei Wochen, bis uns der erste Freitag, der Dreizehnte, ereilt. Ob das gut geht? Werden Glücksschweinchen und Schornsteinfeger so lange fortwirken, dass wir diesem Unglücksdatum getrost entgegensehen können? Papperlapapp, Aberglaube. Da könnten wir ja gleich das Bleigießen ernst genommen haben. Bleiben wir bei den Fakten. Für 2017 gilt: Wir schaffen das.

Apropos Kanzlerin Merkel: Sie ist am Freitag, 13. Januar, um 17.30 Uhr beim CDU-Neujahrsempfang in Saarlouis, Bundesinnenminister Thomas de Maizière zur gleichen Stunde bei dem der Jungen Union in Hilbringen. Nicht unbedingt ein Unglück, aber ein schwarzer Freitag allemal.