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Die Zeichen stehen auf Umbau
Fast eine unendliche Geschichte

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Davon kann Fred Metschberger, Ortsvorsteher von Gresaubach, ein Liedchen, wohl eher mehrere Lieder, singen. Denn die Lebacher Stadträte haben in ihrer letzten Sitzung den Umbau der Kindertagesstätte Gresaubach beschlossen. Von Astrid Dörr

Nun könnte man sagen: Und dafür haben die Entscheidungsträger so lange gebraucht? Scheinbar. Zumal vor fünf Jahren zunächst die Rede von einem Neubau war. Aber ohne Fördermittel waren der Stadt die Hände gebunden. Nun denn, auch wenn es jetzt „nur“ ein Umbau wird, freuen sich die Gresaubacher dennoch. Schließlich haben sie 2008 bereits die Schulschließung hinnehmen müssen. Und die letzten Jahre haben nicht nur die Eltern zwischen Hoffen und Bangen verbracht. Immerhin haben zehn bis 15 Kinder in andere Einrichtungen gewechselt. Gründe dafür gibt es genug. Noch fehlt die Unterschrift der Pfarrei (mit Genehmigung des Bistums). Aber das sollte nur noch Formsache sein. Alle weiteren Planungen und Details sollten folgen. Wichtig ist: Die Container werden auf absehbare Zeit verschwinden. Und die Kinder und Erzieher bekommen schönere Räume und mehr Platz. Da kann man nur sagen: Gott sei Dank.