Die Fahrt mit dem Auto nach Saarlouis kostet trotz Ferien Zeit

Apropos : Ankommen mit Hindernissen

Von einem Redaktionsbüro ins andere ziehen, von einem Standort in den anderen: Das kann vieles verändern, hat SZ-Redakteurin Astrid Dörr gerade erfahren.

Ankommen heißt bei mir in den letzten Tagen das Zauberwort.

Angekommen bin ich an meinem neuen Arbeitsplatz. Wobei so ganz neu ist er nicht. Das Büro kenne ich, die Kollegen sind mir bekannt und die Arbeit sowieso. Trotzdem ist es nicht ganz einfach, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Der Schreibtisch steht anders als vorher, die Kollegin, die mir gegenüber sitzt, ist zwar auch blond, aber eben nicht mehr meine frühere Kollegin, die demnächst im wohlverdienten Ruhestand ankommt.

Der Blick nach draußen hat sich ganz schön verändert und auch sonst ist eben vieles anders. Ich werde mich daran gewöhnen. Da bin ich mir sicher.

Was mich aber nach dem Ankommen in der Redaktion doch etwas nervt, ist meine An- und Abfahrt, da kann keiner wirklich was dafür. Aber als wäre ich nicht schon genug damit beschäftigt, meine Kartons auszuräumen, die Sachen in den Schubladen zu verstauen und mich etwas einzurichten, muss ich viel mehr Zeit für meine Fahrt in die Redaktion und wieder zurück einplanen. Ich dachte, es sind Ferien und dadurch nicht viel Betrieb auf den Straßen. Aber da habe ich die Rechnung nicht mit dem Landesbetrieb für Straßenbau gemacht. Vielleicht sind auch gerade wegen der Ferien so viele Arbeiten im Gang. Sei’s drum, ich plane mehr Zeit ein und fahre schon mal andere Wege, damit ich die Staus umgehe.

Aber Hauptsache ist doch, ich komme an. Auf der Arbeit und zu Hause.