Debatte um Sicherheit in Saarlouis aus anderem Blickwinkel

Wochenkolumne : Nach dem Fest ist vor den Fakten

Redaktionsschluss dieser Ausgabe war nach Spielende, soll heißen: vor Abpfiff des Altstadtfeschds, das heißt des ersten Festtages. Wie wird die Partie ausgehen?

Kam es zu Auseinandersetzungen? Haben konzeptionelle Veränderungen des Sicherheitskonzepts oder auch der Polizeitaktik, hat Sperrstunden-Anpassung sich als nötig erwiesen? Und, wenn ja, haben die Maßnahmen gegriffen? Spannende Fragen nach den Diskussionen um die Sicherheitslage in der Festungsstadt.

Tatsächlich wird die Bilanz des Altstadtfests erst Sonntagabend gezogen werden können. Wetten, dass . . . muss vorher keiner spielen. Prognosen, was da wohl so alles passiert, sind müßig. Und wir können davon ausgehen, dass zum Abschluss die Berichte wahrheitsgemäß sein und sich nicht ein Vorbild an Erz-Lügner Tonton nehmen werden. Danach können wir auch noch mal (oder mancher vielleicht zum ersten Mal) in den Blick nehmen, dass es nicht um eine Emmes, nicht um einen Tag in nur einem Freibad, nicht um ein Altstadt- oder sonst ein Fest geht.

Es geht nach den ersten Runden im Schlagabtausch (leider auch zwischen der roten und der schwarzen Ecke) um konstruktive Gespräche. Dafür lassen sich politische Sommerpausen eigentlich ganz gut nutzen.