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Apropos Löschpapier Wer kennt es noch? Heute Thema der Kolumne Apropos

Kolumne Apropos : Damit lässt sich kein Feuer löschen

Das gute, alte Löschpapier kommt auch heute noch zum Einsatz. Nicht mehr in der Schule, dafür aber im Haushalt.

An einem ganz normalen Wochenende wird zu Hause gearbeitet. Bei schönem Wetter im Garten, bei Regen im Haus.

Dabei taucht der Hausherr auf und fragt nach Löschpapier. Löschpapier? Was ist das denn? Die Tochter kann sich nur noch dunkel erinnern, dass es sich um ein dünnes Blatt Papier handelte, meist in Gelb, grün oder blau den Schulheften beilag.

Ich dagegen erinnere mich noch gut: Das Löschpapier hatte die Aufgabe, überschüssige Tinte aufzunehmen und damit ein Verwischen zu verhindern. Da Schüler oft mit Füller geschrieben haben, diente das auf die noch feuchte Tinte aufgedrückte Löschblatt dem schnelleren Trocknen und verhinderte so ein Verschmieren der Schrift. Die Jüngeren unter uns haben so ein Blatt wohl noch nie benutzt. Durch den PC ist es auch nicht mehr nötig. Da kann man mit ein oder zwei Tasten löschen, kopieren und wieder einfügen. Im Haushalt wird das Löschpapier zum Entfernen von Wachsflecken auf Tischdecken benutzt.

Wo wir gerade dabei sind: Besonders beliebt war der Tintenkiller, mit dem man einen Rechtschreibfehler entfernen und den richtigen Buchstaben hinschreiben konnte.