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Jason Klees aus Lebach bei The Voice Kids weiter - Stella ausgeschieden

Voice Kids : Jason will sich ins „Voice Kids“-Finale singen

Im Fernsehen haben es viele mitverfolgt: Der 15-jährige Jason aus Lebach schaffte es bei der Sat1-Show „The Voice Kids“ in die nächste Runde.

(jsc) Einer von Zweien hat es geschafft: Der 15-jährige Jason Klees aus Lebach-Hoxberg hat auch die zweite Runde der Fernseh-Show „The Voice Kids“ gemeistert. In den Sing-Offs kämpft der Saarländer am Sonntag, 12. April, ab 20.15 Uhr auf Sat.1 um den Einzug in die finale Live-Show vor einem Millionenpublikum.

Stella Rauber aus Saarlouis musste sich in den Battles ihren Kontrahentinnen geschlagen geben. Die 15-Jährige aus Saarlouis hat ihre Trauer über das Ausscheiden aber längst überwunden. „In dem Moment auf der Bühne, als ich wusste, dass mein Weg bei ,The Voice Kids’ endet, war ich schon ein bisschen traurig. Aber jetzt ist alles gut“, erzählt Stella. Die Gymnasiastin fühlt sich keineswegs als Verliererin: „Ich habe dort viele Erfahrungen gesammelt, vor allem im sozialen Umgang. Ich habe einen Einblick in die Hintergründe der TV-Welt erhalten und bereue es nicht, an der Show teilgenommen zu haben.“

Jason hatte bei den Battles hingegen „gemischte Gefühle: Einerseits war ich glücklich – andererseits traurig, weil ich den Weg nun allein weitergehen muss.“ Zwischen ihm und seinen Battle-Partnern hat sich während der zweiwöchigen Probe-Phase eine Freundschaft entwickelt. „Wir haben noch immer viel Kontakt – momentan über Videoanrufe. Wenn die ganze Corona-Sache vorbei ist, möchten wir uns treffen und Lieder aufnehmen.“

Stella wird ihr Gesangstalent wegen des Ausscheidens beim Fernseh-Format nicht an den Nagel hängen. „Egal, wie es dort geendet ist: Ich mache weiter“, kündigt sie an. Eine Ahnung, dass ihre Leistung nicht für den Einzug in die nächste Runde ausreicht, hatte Stella schon bei den Proben: „Im Hintergrund hatte ich den Gedanken, dass ich nicht weiterkomme. Ich habe mir dann aber gedacht, dass ich mein Bestes gebe.“

Die Ausstrahlung der zweiten Runde hat Jason mit seiner Familie vom heimischen Sofa verfolgt. „Es ist es schön zu sehen, was im TV aus zwei Wochen Arbeit entsteht“, findet Jason. Dass diese zwei Wochen tatsächlich „Arbeit“ gewesen sind, wird bei seinem Rückblick deutlich. „Ich habe gedacht, es könnte knapp werden“, schildert der Gymnasiast die Anfänge der Battle-Proben. „Ich hatte Probleme mit dem Song. Ich wusste nicht, wie ich in die Tonhöhen einsteigen soll“, erzählt er.

Trotzdem entscheidet sich Popsänger Sasha für den 15-Jährigen: „Ich gehe in die Sing-Offs mit dem Talent, bei dem ich das Gefühl habe, dass da noch richtig viel rauszuholen ist.“ Und das ist Jason. Sasha sieht im Lebacher eine „Natürlichkeit“, mit der Musik und seiner Stimme umzugehen – obwohl er seine Höhen noch entdecken müsse. Aber das sieht Jason genauso: „Ich stimme Sasha zu. Ich bin dankbar für konstruktive Kritik und weiß, dass meine Höhen ausbaufähig sind.“

Zeit, um an seiner Stimme zu arbeiten, hatte Jason aber keine. Denn: Die Aufzeichnungen der dritten Runde haben schon einen Tag nach den Battles stattgefunden. „In den Sing-Offs singt man wieder das Lied der Blind Audition. Während der Probe-Zeit der Battles habe ich also ‚Bruises‘ wiederaufgefrischt“, erklärt Jason. In der ersten Runde hatte er mit dem Song alle Juroren aus ihren Sesseln gerissen (wir berichteten).

Ob Jason am Sonntag das Final-Ticket löst, darf er noch nicht verraten. Nur so viel: „Ich war an dem Tag aufgeregter als bei den Battles. Es ist ein anderes Gefühl, wieder allein auf der Bühne zu stehen.“ Und trotzdem hat die Erfahrung aus den ersten beiden Runden geholfen. „Ich war nicht ganz so aufgeregt wie bei den Blind Auditions, weil ich den Song schon auf einer großen Bühne performt habe“, sagt er.

Auch auf einer anderen Bühne sammelt der 15-Jährige momentan Erfahrung. Er nutzt die sozialen Medien, um seinen Fans Cover-Lieder zu präsentieren – und das erfolgreich: Jason begeistert mit seinen Videos auf Instagram inzwischen über 2500 Menschen – 1000 mehr als noch in der Woche zuvor. Unter seinen Followern ist sein Coach Sasha. Jasons Handy steht derzeit nicht mehr still. „Ich komme gar nicht mehr hinterher, alle Nachrichten zu beantworten. Darauf war ich nicht vorbereitet“, gesteht der Nachwuchssänger.