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Historiker legt Einfluss der Abtei Tholey auf Roden geschichtlich dar

Roden. Der Historiker Johannes Naumann, Archivar der Abtei Tholey, ist am kommenden Mittwoch, 3. März, ab 19 Uhr zu Gast beim Rodener Geschichtskreis, Heckenstraße 7. Er wird über die Beziehungen zwischen dem ältesten Kloster Deutschlands und dem heutigen Saarlouiser Stadtteil Roden berichten.Die ab 634 urkundlich belegte Benediktinerabtei Tholey besaß seit mindestens dem 13

Roden. Der Historiker Johannes Naumann, Archivar der Abtei Tholey, ist am kommenden Mittwoch, 3. März, ab 19 Uhr zu Gast beim Rodener Geschichtskreis, Heckenstraße 7. Er wird über die Beziehungen zwischen dem ältesten Kloster Deutschlands und dem heutigen Saarlouiser Stadtteil Roden berichten.Die ab 634 urkundlich belegte Benediktinerabtei Tholey besaß seit mindestens dem 13. Jahrhundert umfangreiche Rechte in Roden. Insbesondere war die Abtei Patronats- und Zehntherrin des Ortes, besaß Wasserrechte an den Mühlen, verfügte über Ländereien und hatte besondere Fischerei- und Zollrechte an der Saar. Vier Papsturkunden aus dem 13. Jahrhunderts zeugen von dem Tholeyer Besitz in Roden, der erst mit der Französischen Revolution verloren ging. Neben allgemeinen Erläuterungen zum Verhältnis der Ortes zur Abtei stehen insbesondere die Rolle des Tholeyer Abts als Oberpfarrer der Kirche zu Roden und die dortigen zahlreichen Gerichtshändel des 18. Jahrhunderts im Blickpunkt des Vortrags. Die Gerichtsakten erlauben vielfältige Einblicke in die Alltagsgeschichte. hth