Grubenlampen-Ausstellung des Berg- und Hüttenarbeitervereins in Fraulautern

Grubenlampen Ausstellung : Die älteste Grubenlampe stammt aus dem Jahr 1880

 Die Grubenlampen-Ausstellung des Berg- und Hüttenarbeitervereins St. Barbara Saarlouis-Fraulautern im Vereinshaus Fraulautern ist stets ein Besuchermagnet. Allerdings ist auch hier ein Generationenwechsel unverkennbar.

Die Sammler sind zumeist „ältere Semester“, junge Leute kennen die Bergmannslichter fast nur noch von Fotos oder vom Hörensagen.

Ganz anders der achtjährige Jacques Timothé aus dem lothringischen Briey nahe der luxemburgischen Grenze. Er spricht zwar kein deutsch, ließ sich jedoch gerne von Klaus Hiery, Ehrenpräsident des Landesverband der saarländischen Bergmanns-, Hüttenarbeiter- und Knappenvereine, die Funktionsweise einer saarländischen Grubenlampe zeigen.

Bei der 20. Ausstellung in Fraulautern waren mehr als 1600 Lampen aus den verschiedensten Zeitepochen zu sehen. Das Spektrum reichte vom legendären historischen „Frosch“, einer kunstvoll gefertigten „Petroleum-Funzel“, bis hin zur Grubenlampe neuster Bauart.

Ältestes Exemplar war jedoch eine englische „Bayli“ aus dem Zeitraum um 1880. Es konnte bei dieser Ausstellung aber nicht nur geschaut, sondern auch gekauft und verkauft werden. Zudem gab es eine Ersatzteilbörse. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung durch OB Peter Demmer vom Brass-Ensemble der Bergkapelle unter Leitung von Georg Schmidt.

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