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FSV Hemmersdorf steht vor FCS-Spiel unter Schock

FSV Hemmersdorf steht vor FCS-Spiel unter Schock

Hemmersdorf. Fußball ist beim FSV Hemmersdorf derzeit nur Nebensache. Denn der FSV trauert um seinen Betreuer Markus Jager. Der 47-Jährige verunglückte am Ostermontag unmittelbar nach der 1:2-Niederlage des FSV beim 1. FC Riegelsberg auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes neben dem Riegelsberger Sportplatz mit dem Motorrad

Hemmersdorf. Fußball ist beim FSV Hemmersdorf derzeit nur Nebensache. Denn der FSV trauert um seinen Betreuer Markus Jager. Der 47-Jährige verunglückte am Ostermontag unmittelbar nach der 1:2-Niederlage des FSV beim 1. FC Riegelsberg auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes neben dem Riegelsberger Sportplatz mit dem Motorrad. Jager zog sich dabei so schwere Verletzungen zu, dass er wenige Stunden später verstarb. "Der ganze Verein befindet sich im Schockzustand", sagt der Vereinsvorsitzende Herbert Bauer. Lange überlegten die FSV-Verantwortlichen, ob sie das Spiel an diesem Sonntag gegen den Tabellenführer 1. FC Saarbrücken II wegen des Trauerfalls absagen sollten. Am Ende entschloss sich die Vereinsführung, aber doch zu spielen. Sportlich ist der FSV gegen den souveränen Tabellenführer aus der Landeshauptstadt natürlich krasser Außenseiter. "Im Hinspiel haben wir nur ganz knapp durch einen Freistoß mit 0:1 verloren. Vielleicht können wir ja wieder ähnlich gut mithalten und einen Punkt ergattern", hofft Bauer. Da mit bis zu drei Absteigern gerechnet werden kann - die genaue Anzahl der Absteiger hängt davon ab, wie viele saarländische Teams aus der Oberliga absteigen - braucht der FSV noch einige Zähler, um den Ligaverbleib in trockenen Tüchern zu bringen. Bei drei Absteigern läge Hemmersdorf nämlich nur vier Zähler vor der roten Linie.Gresaubach möchte nachlegen Kaum noch Abstiegssorgen haben dagegen die beiden anderen Saarlandligisten aus dem Kreis - der SC Gresaubach und der VfB Dillingen. Gresaubach, mit 31 Punkten Tabellen-Vierzehnter, spielt bereits heute Abend um 19 Uhr im heimischen Schottenstadion gegen den Zehnten SV Bübingen. "Wir müssen vor allem auf die starke Offensive des Gegners achten", erklärt SCG-Trainer Jörg Marcinkowski. Bübingen schoss bereits 67 Tore. Mehr gelangen in der Saarlandliga nur dem Führungstrio Saarbrücken II, Völklingen und Wiesbach. Im Hinspiel gelang es Gresaubach, die SVB-Stürmer aus dem Spiel zu nehmen. Dort gewann der SCG überraschend deutlich mit 5:1. "Wir müssen also aufpassen. Bübingen ist sicher auf Revanche aus", erklärt Marcinkowski. Fast so gut wie die Bübinger Offensive ist auch die Angriffsabteilung des VfB Dillingen. Der Aufsteiger traf bislang 60 Mal. Die Chance, weitere Treffer nachzulegen, haben die VfB-Akteure am Samstag um 15.30 Uhr. Dann ist Dillingen als Tabellen-Zwölfter beim Elften FSV Jägersburg zu Gast. sem