Fahrradclub befürchtet Glatteis auf vielbefahrenem Radweg

Vielbefahrener Radweg : ADFC fordert Beseitigung von Gefahrenstellen am Leinpfad

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) fordert die Beseitigung von Gefahrenstellen am Leinpfad. Der Leinpfad auf der linken Saarseite wird nicht nur im Sommer von vielen Radtouristen genutzt, sondern auch während des gesamten Jahres von Alltagsradfahrern.

Aus diesem Grund sollte er nach Ansicht des ADFC auch in der kälteren Jahreszeit gut in Schuss gehalten werden.

Konkret bemängelt der Verein, dass zwischen Wadgassen und Lisdorf die parallel verlaufende Autobahn A 620 auf den Radweg entwässert wird. „Dadurch bestehe dort ab Herbst erhöhte Glatteisgefahr“, schreibt der Club in einer Pressemitteilung. Das Problem ist laut Hermann Manfredini vom ADFC Saarlouis, dass der Entwässerungsgraben zwischen Autobahnböschung und Radweg seiner Funktion nicht mehr gerecht wird, das von der Autobahn kommende Wasser nicht korrekt abgeführt wird und deshalb über den Leinpfad fließt.

Der ADFC-Landesvorsitzende Thomas Fläschner hat deshalb den Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) informiert, der die Verkehrssicherungspflicht für die wichtigste Radroute des Saarlandes übernommen hat, und um Abhilfe gebeten. Der LfS habe zwar vor mehreren Jahren die Rinnen und Gräben einmal gereinigt, sodass das Wasser nicht mehr auf den Weg floss, aber nun sei es eben wieder an der Zeit, tätig zu werden. „Die Pflege der Radwege muss einfach ein Dauerthema in den Behörden werden“, mahnt Fläschner.

Eine andere, nicht weit entfernte Gefahrenstelle stellt die Brücke über die Bist-Mündung dar, auf der nach Angaben des ADFC oft Wasser steht. „Bei Frost besteht dann hier immer Glatteisgefahr“, sagt Manfredini. Fläschner fordert: „Dieses seit Jahren bekannte Problem muss endlich nachhaltig gelöst werden.“

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