Marienhausklinikum „Mehr Lebensqualität für kranke Kinder“

Saarlouis · „Wir freuen uns sehr, diejenigen unterstützen zu können, denen es nicht so gut geht wie uns.“ Das sagte Sonja Petit, Vorsitzende der Mitarbeiter-Vertretung (MAV) des Marienhaus-Klinikums St. Elisabeth Saarlouis, als sie die Summe von 2074,70 Euro in einem symbolischen Scheck an Vanessa Fritzen, Koordinatorin des Kinderhospiz- und Palliativteams Saar, überreichte.

 Bei der Spendenübergabe (von links): Sonja Petit, Bernd Hawner, und Andreas Krätzmann (MAV), Vanessa Fritzen und Rudolf Krasenbrink  Foto: Astrid Anna Oertel

Bei der Spendenübergabe (von links): Sonja Petit, Bernd Hawner, und Andreas Krätzmann (MAV), Vanessa Fritzen und Rudolf Krasenbrink Foto: Astrid Anna Oertel

Foto: Astrid Anna Oertel

Zustande gekommen ist der Betrag bei der Mitarbeiter-Weihnachtsfeier. Wie in den Jahren zuvor hatte die MAV eine Tombola ausgerichtet und Lose verkauft. Auch diesmal wurden drei Hauptpreise ausgelobt und die Lose zum Stückpreis von einem Euro schon einige Wochen vor dem Mitarbeiterfest verkauft.

„Diese Spende hilft, das Leben der von uns begleiteten Kinder und ihren Familien ein Stück weit zu verschönern und zu verbessern“, sagte Fritzen in ihrer kleinen Dankesrede. Seit mehreren Jahren geht der Tombola-Erlös der Weihnachtsfeier an das Kinderhospiz- und Palliativteam Saar. Dessen Mitarbeitende haben es sich – gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Helfern – zur Aufgabe gemacht, schwerstkranke Kinder und Jugendliche zu begleiten und zu unterstützen, um ihnen ihre Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.

„Lebensqualität für die Betroffenen und ihre Familien bedeutet beispielsweise nicht nur, eine optimale medizinische oder pflegerische Betreuung zu organisieren“, erklärt Fritzen. „Sondern es sind oftmals die Erfüllung kleiner Wünsche oder Zuwendungen, welche große Glücksmomente und Entspannung bescheren“. So wird das Geld in Therapien (Musiktherapie, tiergestützte Therapie) investiert. Auch Therapien, die bei den kranken Kindern zu Hause stattfinden müssen, können damit ermöglicht werden – und ein Teil des Erlöses wird zur Trauerarbeit in der Kinder- und Jugendtrauergruppe verwendet werden.

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