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Verdienstorden für das Lebenswerk

Verdienstorden für das Lebenswerk

Ensdorf. Er engagierte sich über Jahrzehnte ehrenamtlich in vielen Bereichen des Lebens, beruflich, kulturell, gesellschaftlich und politisch. Und "für sein Lebenswerk", bekam Josef Lessel aus Ensdorf am Montag von Innenminister Stephan Toscani die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Treffpunkt war der Sitzungssaal des Rathauses

Ensdorf. Er engagierte sich über Jahrzehnte ehrenamtlich in vielen Bereichen des Lebens, beruflich, kulturell, gesellschaftlich und politisch. Und "für sein Lebenswerk", bekam Josef Lessel aus Ensdorf am Montag von Innenminister Stephan Toscani die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Treffpunkt war der Sitzungssaal des Rathauses."Josef Lessel ist jemand, der nicht nur gerne geredet hat, er hat vor allem viel geschafft", sagte Bürgermeister Thomas Hartz, bevor er das Mikrophon an den Innenminister weiter gab. Der sprach im Detail über "das Lebenswerk Lessels", wie er meinte. Lessel habe sich in vielerlei Hinsicht verdient gemacht. Als ehemaliger Bergmann habe er sich der Tradition verschrieben und gab dem Berg- und Hüttenarbeiterverein wichtige Impulse. Dort setzte er sein Engagement auch grenzüberschreitend ein und sorgte für Kontakte im gesamten Saar-Lor-Lux-Raum. "In meiner Zuständigkeit für Europaangelegenheiten sehe ich das besonders gerne", sagte Toscani. Im kulturellen Bereich engagierte er sich beim Männergesangverein und dem Fanfarenzug. Beim Schützenverein hatte Lessel lange Zeit das Amt des Sportwartes inne. Und auch auf politischer Ebene zeigte Lessel Einsatzbereitschaft. Unter anderem gehörte er dem Gemeinderat für die CDU-Fraktion an. Ein derartiges Engagement zu beweisen sei nur mit viel Idealismus und Uneigennützigkeit möglich. Lessel sei Vorbild für jüngere Generationen und sei ein verdienter Ordensträger. Der Meinung schlossen sich alle Gratulanten an. hth