Sebastian Greiber für zweite Amtszeit in Wadgassen vereidigt

Gemeinderat Wadgassen : Die Ideen gehen ihm nicht aus

Auf ein Neues, das heißt es für Sebastian Greiber. Am 26. Mai war der Bürgermeister der Gemeinde Wadgassen mit 71 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. In der Ratssitzung am Dienstagabend wurde Greiber vom Ersten Beigeordneten Jürgen Fäh für die zweite Amtszeit vereidigt.

Vorab rief Fäh einige wichtige Maßnahmen der vergangenen sechs Jahre in Erinnerung. Denn jetzt sei „der Rat fast zur Hälfte neu besetzt“.

Zum hohen Wahlergebnis meinte Fäh: „Dieser eindeutige Vertrauensbeweis in den amtierenden Bürgermeister kann deutlicher nicht ausfallen.“ Die neue Amtszeit von Sebastian Greiber geht vom 1. Oktober bis 30. September 2029. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Greiber im Hinblick auf Rat, Gremien, Mitarbeiter und Verwaltung. Eine „spannende Zeit“ werde es wieder, denn „die Ideen gehen nicht aus“. Nach rund einer Viertelstunde standen die weiteren Tagesordnungspunkte an, die der Rat zügig abhandelte.

Darunter war die Verpflichtung eines Ratsmitgliedes per Handschlag durch den Bürgermeister sowie die einstimmige Entsendung von Mitgliedern in den Bildungsbeirat des Landkreises Saarlouis. Außerdem eine Änderung von Satzung und Honorarordnung für die Musikschule Wadgassen.

Letzter Punkt der öffentlichen Sitzung war die Aufstellung eines Bebauungsplanes „Im Schäfereidell“, II. Bauabschnitt. Denn westlich des Wadgasser Sportplatzes soll an der Straße Im Schäfereidell ein Gesundheitszentrum entstehen. „Auch mit entsprechender Betreuung für Seniorinnen und Senioren“, sagte Greiber. Dafür weist die Gemeinde ein „sonstiges Sondergebiet“ aus. Die Fläche von etwa 9250 Quadratmetern ist laut Vorlage ungenutzt und kann sinnvoll nachverdichtet werden. Was dafür an Waldfläche notwendig ist, werde an anderer Stelle ersetzt. Das Projekt selbst sei positiv zu sehen, sagte für die Grünen Adriano Pitillo. Lediglich das vorgesehene beschleunigte Verfahren gefalle ihnen nicht. Seine Fraktion sehe das Vorhaben „ohne Umweltprüfung etwas kritisch“. Bei Enthaltung der Grünen beschloss der restliche Rat die Aufstellung des Bebauungsplanes.

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