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Saarlouiser erwarten torreichen Tag

Saarlouiser erwarten torreichen Tag

Saarlouis. Eine torreiche Partie sagen die Saarlouiserinnen und Saarlouiser für das Viertelfinale Deutschland gegen Griechenland voraus. Klarer Favorit für den Sieg ist die deutsche Nationalmannschaft. Manch einer träumt sogar schon vom Finale

Saarlouis. Eine torreiche Partie sagen die Saarlouiserinnen und Saarlouiser für das Viertelfinale Deutschland gegen Griechenland voraus. Klarer Favorit für den Sieg ist die deutsche Nationalmannschaft. Manch einer träumt sogar schon vom Finale. Doch vorher muss das heutige Spiel erst einmal gewonnen werden - "und die Griechen sind nicht schlecht", sagt Herbert Zeutzem (63) aus Dillingen."Die Griechen werden mit allen Mann hinten drin stehen, sodass wir ein Bollwerk einrennen müssen", sagt Georg Spengler (55) aus Lebach. "Aber wir haben kreative Spieler, die werden zündende Ideen haben." Das sieht Martin Frankenreiter (27) aus Steinrausch ähnlich: "Die Griechen werden sich im Strafraum sammeln, sodass Gomez verloren ist. Unsere einzige Chance ist es, dass Klose sich durchbeißt."

Klose oder Gomez? Das ist die Frage des Turniers. Mitmachen sollen beide, da sind sich alle einig - irgendwie. Der Unterschied liegt im Detail: "Gomez soll beginnen - weil er die Tore schießen kann", sagt Jessica Lirangi (20) aus Ensdorf. Das hat aber auch Klose schon gut hinbekommen, meint Zeutzem: "Ich verstehe Jogi Löw nicht. Klose hat schon so viele Tore geschossen und wird nicht aufgestellt." Nach der erfolgreichen Vorrunde sollte es einen Wechsel geben, meint Renate Spengler (49) aus Lebach: "Klose sollte jetzt seine Chance bekommen - und Gomez behalten wir als Trumpf." Georg Spengler würde sogar beide gleichzeitig auf den Platz lassen: "Gomez zentral, Klose als hängende Spitze, denn er ist läuferisch stärker." Am Ende ist es auch nicht so wichtig, wer zuerst aufgestellt wird, findet Marc Petralli (41) aus Altforweiler: "Beide sind gleich stark. Hauptsache sie schießen Tore."

"Es wäre schlimm, wenn wir gerade gegen Griechenland verlieren", sagt Petralli. "Die Politik bezieht man bei einem solchen Match mit ein." Das sieht Renate Spengler anders: "Es geht um Sport und nicht um Politik. Das sind zwei Paar Schuhe." Frankenreiter blickt direkt auf die Gegner: "Die griechische Mannschaft selbst will keine politische Perspektive in dem Spiel sehen, sondern für ein Lächeln bei den Fans sorgen. Bis ins Viertelfinale sind sie gekommen - das Lächeln ist also da", sagt er und lacht. "Das muss genügen."