RAG treibt Gewerbegebiet voran

RAG treibt Gewerbegebiet voran

Ensdorf. Wo einst Kohle lagerte, sollen sich bald Firmen ansiedeln (wir berichteten). Vor über einem Jahr hat die RAG Montan Immobilien, eine 100-prozentige Tochter der RAG, die Pläne für die ehemalige Bergehalde Griesborn vorgestellt. Genauer gesagt für den Teil der Fläche, die auf Ensdorfer Gebiet liegt. Der entsprechende Bebauungsplan wurde vom Gemeinderat im Dezember verabschiedet

Ensdorf. Wo einst Kohle lagerte, sollen sich bald Firmen ansiedeln (wir berichteten). Vor über einem Jahr hat die RAG Montan Immobilien, eine 100-prozentige Tochter der RAG, die Pläne für die ehemalige Bergehalde Griesborn vorgestellt. Genauer gesagt für den Teil der Fläche, die auf Ensdorfer Gebiet liegt. Der entsprechende Bebauungsplan wurde vom Gemeinderat im Dezember verabschiedet. Jetzt können nach Angaben von Projektleiter Bernd Müller Bauanträge gestellt werden.Die Erschließungsarbeiten haben bereits begonnen. Abgeschlossen sind die Rodungsarbeiten. Im April und Mai wird die Fläche verdichtet. "Als ehemaliges Kohlelager ist der Boden nicht so verdichtet. Deshalb wird der Boden so etwas wie gestampft und dann mit Erde aufgeschüttet", beschreibt Müller. Danach wird der Regenwasserkanal nach Schwalbach gebaut. Am Schluss will die RAG außerdem die Mathias-Erzberger-Straße zum Gewerbegebiet für eine Wendeanlage erweitern. Im Oktober soll dann alles fertig sein. Mit dem Bau beginnen könnten Firmen aber bereits, sobald die Fläche nachverdichtet ist. Nur fertiggestellt werden dürfen entsprechende Gebäude erst, sobald die Kanalbauarbeiten abgeschlossen sind.

Vor einem Jahr stand hier am Rande der ehemaligen Bergehalde Griesborn noch Gestrüpp. Das wurde im Zuge der beginnenden Erschließungsarbeiten entfernt. Foto: Thomas Seeber.

Interessenten gibt es bereits. "Wir führen derzeit Endverhandlungen mit einem größeren Unternehmen für eine Fläche von rund 20 000 Quadratmetern", berichtet Müller. Insgesamt sind rund 4,2 Hektar, also 42 000 Quadratmeter, gewerblich nutzbar. Auch für die restlichen Flächen "gibt es mehr Anfragen, als wir zufriedenstellen können", meint Müller. "Es besteht aber noch ausreichend Zeit, sich zu bewerben", räumt der Projektleiter ein. Aktiv bewerben wolle die RAG das Gebiet sowieso erst ab April.