Jost will Kraftwerk Ensdorf "modellhaft" weiterentwickeln

Ensdorf. "Verantwortungslose Untätigkeit" wirft der SPD-Kreisvorsitzende Reinhold Jost RWE und der Landesregierung vor. Wenn die RWE tatsächlich ein Ausstiegsszenario plane, müsse sie ihre VSE-Anteile zurückgeben und so den Weg für eine regionale Lösung freimachen

Ensdorf. "Verantwortungslose Untätigkeit" wirft der SPD-Kreisvorsitzende Reinhold Jost RWE und der Landesregierung vor. Wenn die RWE tatsächlich ein Ausstiegsszenario plane, müsse sie ihre VSE-Anteile zurückgeben und so den Weg für eine regionale Lösung freimachen. Ministerpräsident Peter Müller kritisiert Jost dafür, dass er an einem lange geplanten Arbeitstreffen mit RWE-Chef Jürgen Großmann nicht teilgenommen habe. "In erster Linie müssen wir dafür Sorge tragen, dass die 500 Arbeitsplätze im Kraftwerk Ensdorf erhalten bleiben", sagt Jost. Der Kraftwerkstandort Ensdorf habe auch darüber hinaus Vorzüge. Jost: "Wir fordern eine modellhafte Ansiedlung und Fortentwicklung des Kraftwerks Ensdorf mit Priorität auf Effizienz, Kraftwärmekopplung sowie der Erforschung und Erprobung alternativer Erzeugungsmethoden." red

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