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Ensdorfer Gemeinderat
Hundehalter werden zur Kasse gebeten

Für ihren Vierbeiner müssen Hundehalter in Ensdorf jetzt tiefer in die Taschen greifen.
Für ihren Vierbeiner müssen Hundehalter in Ensdorf jetzt tiefer in die Taschen greifen. FOTO: dpa / Karl-Josef Hildenbrand
Ensdorf. Der Ensdorfer Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung unter anderem die Erhöhung der Hundesteuer beschlossen. Von Johannes Bodwing

Die Haltung von Hunden wird in der Gemeinde Ensdorf teurer. Das ergibt ein Beschluss des Gemeinderates vom vergangenen Donnerstag. Demnach steigt die Hundesteuer für den ersten Hund von 60 auf 75 Euro, für den zweiten von 90 auf 105 Euro und für den dritten und weitere Hunde von 150 auf 175 Euro. „Die letzte Erhöhung war 2011“, sagte dazu Bürgermeister Hartwin Faust. Grundsteuer und Gewerbesteuer seien bereits erhöht worden, dann sei das bei der Hundesteuer auch vertretbar.


Wie viele Hunde es in Ensdorf gebe, die steuerpflichtig seien, wollte CDU-Fraktionssprecher Hermann-Josef Flesch wissen. 431 lautete die Antwort der Verwaltung. Für 18 zahlten Halter ermäßigte Beträge. Auf Bitte von Heinrich Becker, FWGE, erfolgte die Abstimmung über die Nachtragssatzung der Hundesteuer in zwei Teilen. „Nicht noch die Hundesteuer erhöhen“, meinte Becker, es seien doch schon Grund- und Gewerbesteuer erhöht worden. Beschlossen wurden die höheren Steuersätze mit zwei Nein-Stimmen und drei Enthaltungen.

Ebenfalls mit einstimmigem Beschluss bleibt es bei zwei Wahlbereichen in der Gemeinde Ensdorf für die Kommunalwahl im Mai 2019. Darin enthalten sind fünf Wahlbezirke mit 111 Straßen. Außerdem werden zwei Briefwahl-Stimmbezirke gebildet. Die Wahl des Bürgermeisters erfolgt am selben Tag wie Europawahl und Kommunalwahl, am Sonntag, 26. Mai 2019. Eine mögliche Stichwahl ist für Sonntag, 9. Juni 2019, vorgesehen. Auch diese Entscheidungen traf der Rat einstimmig, ebenso die Stellenausschreibung für Bürgermeisterin oder Bürgermeister der Gemeinde Ensdorf. Die Amtszeit von Hartwin Faust geht noch bis 30. September.