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Gemeinderat
Grundschule wird aufgestockt

Ensdorf. Ensdorfer Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung den Umbau beschlossen.

Ein anderes Dach bekommt die Grundschule Ensdorf. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig in seiner Sitzung. Rund 750 000 Euro sind für die Maßnahme eingeplant, davon könnten etwa 420 000 Euro über Fördermittel abgedeckt werden. „Aus dem Satteldach soll ein zurückgesetztes Vollgeschoss werden“, sagte Ivonne Baumann vom Bauamt. Wegen der dann geraden Wände könnten Räume besser genutzt werden, so wären ein Förderraum und ein großer Saal möglich. Zusätzlich solle ein Fahrstuhl eingebaut werden, für den barrierefreien Zugang. Verbunden wäre diese Baumaßnahme mit einer umfassenden energetischen Sanierung.


Den Kostenanteil für die Gemeinde schätzte Bürgermeister Hartwin Faust auf 300 000 bis 400 000 Euro. Es sei zu beachten, merkte CDU-Fraktionssprecher Hermann-Josef Flesch an, „dass der Ausbau des Dachgeschosses nur ein kleiner Schritt sein kann, wir müssen überlegen, wie das Schulzentrum einmal aussehen soll“. Dazu stellte Faust dar, dass die Umgestaltung des Dachgeschosses eine eher kurzfristige Maßnahme sei. „Mittelfristig ist auch der Plattenbau zu beachten.“ Für dieses angrenzende Gebäude der ehemaligen ERS stehen Abriss und Neubau im Raum, auch dafür bemühe sich die Gemeinde um Fördermittel.

Karl-Heinz Burger, SPD, gab zu bedenken, dass Flachdächer oftmals durch Undichtigkeiten Probleme machten. Statt Flachdach wäre zu überlegen, „ob nicht ein normales Dach möglich ist“. „Das ist jetzt nur ein Grundsatzbeschluss“, antwortete Faust. Die Frage eines neuen Schrägdaches werde in der weiteren Planung überprüft.



Im weiteren Verlauf der Sitzung beauftragten die Ratsmitglieder geschlossen die Verwaltung mit einer städtebaulichen Rahmenplanung. Der zugehörige Planungsbereich beinhaltet das Schulzentrum und reicht weiter bis zu Provinzialstraße und Marktplatz sowie entlang der Alte Schulstraße zur Bahnanlage. Die Erstellung dieser Rahmenplanung ist mit rund 22 500 Euro veranschlagt. Durch Mittel der Städtebauförderung könnte sich der Eigenanteil der Gemeinde auf etwa 7500 Euro reduzieren.

(az)