Saarpolygon : Das Tor in die Zukunft zieht viele Besucher an

Eine Umfrage der Saarbrücker Zeitung zeigt: Das Saarpolygon hat bei den Menschen in der Region Eindruck hinterlassen.

Zum ersten Jahrestag des Saarpolygons in Ensdorf wollte die SZ wissen, wie das Denkmal zur Erinnerung an den im Juni 2012 beendeten saarländischen Steinkohlebergbau bei den Bürgern angekommen ist. Das „Tor in die Zukunft“ auf der Bergehalde Duhamel soll die bergbauliche Tradition bewahren und weitergeben. Ob diese Verbindung zwischen Herkunft und Zukunft des Saarlandes geglückt ist, sollte eine Umfrage unter Passanten in Ensdorf und Saarlouis zeigen. Von den Befragten, die auch aus Homburg und Bexbach kamen, gab es fast ausschließlich positive Rückmeldungen. Von der „wunderschönen Aussicht“ vom Brückenelement des Saarpolygons bis hin zur „einzigartigen Sehenswürdigkeit“, von denen im Saarland mehr vorhanden sein müssten – das Saarpolygon hat bei den Menschen Eindruck hinterlassen. Durch die begehbare Skulptur aus Stahl zieht die Bergehalde in Ensdorf, die sich ungefähr 150 Meter über das umliegende Gelände erhebt und damit die größe Bergehalde des Saarlandes ist, nicht länger nur Wanderer, Fahrradfahrer oder Gleitschirmflieger an. Die Sehenswürdigkeit ist auch für Besucher aus der Umgebung zu einem Ausflugsziel geworden, die den weiten Ausblick genießen möchten.

So scheint es logisch, dass nur wenige Passanten mit dem Begriff des Saarpolygons nichts anfangen konnten. Allerdings wurden Verbesserungsvorschläge und Wünsche vorgetragen, um den Aufenthalt auf der Halde noch schöner zu gestalten.

Dies seien Fragen, die „immer wieder geäußert werden“, sagt Volker Hagelstein, Vorstandsmitglied und inhaltlich Verantwortlicher des BergbauErbeSaar, dem Förderverein zur Wahrung des Erbes des Berg­baus und der Bergleute an der Saar.

Hagelstein: „Der Charakter des Plateaus soll erhalten bleiben. Das Plateau soll frei gehalten und puristisch sein. An den kargen Charakter der Bergbauhalde soll erinnert werden. Das Denkmal muss frei sein von anderen Umbauten.“ Das Ziel bleibt, auf der Bergehalde „die Stille und Weite genießen zu können“.