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Klettern
„Beim Klettern kann ich abschalten“

Kletterspaß im Getümmel beim 23. Pallotti-Cup: 40 Jungen und Mädchen waren in der Ensdorfer Kletterhalle mit großem Einsatz und mit voller Konzentration an den Wänden. 
Kletterspaß im Getümmel beim 23. Pallotti-Cup: 40 Jungen und Mädchen waren in der Ensdorfer Kletterhalle mit großem Einsatz und mit voller Konzentration an den Wänden.  FOTO: Ruppenthal
Ensdorf. In der Ensdorfer Kletterhalle traten 40 Jugendliche beim Palotti-Cup an – gegeneinander und gegen die Angst. Von Rolf Ruppenthal

  Kletterspaß und sportliche Herausforderung – der Pallotti-Cup garantiert beides. Bei der bereits 23. Auflage dieses Wettbewerbs gingen in der Ensdorfer Kletterhalle über 40 Jungen und Mädchen auch acht Pallotti-Einrichtungen an den Start. In acht Klassen ermittelten sie ihre Besten. 20 Mitarbeiter sorgten für einen reibungslosen Ablauf, mussten hin und wider aber auch den ein oder anderen trösten, wenn es mit dem Aufstieg in der Steilwand so gar nicht klappen wollte. Organisiert wurde dieser 23. Pallotti-Klettercup von den bewährten Erlebnispädagogen Jan Luhmann und Stefan Kraemer. Drei Vorrunden galt es zu überstehen. Danach traten die drei Besten jeder der acht Altersklasse noch einmal auf einer erschwerten Route gegeneinander an.


 „Das Gewinnen steht dabei nicht im Vordergrund, sondern die sportliche Herausforderung und das Erfolgserlebnis,“ betont Andreas Jung, pädagogischer Leiter der Palotti-Einrichtung Neunkirchen. Dafür wird auch das ganze Jahr über trainiert. „Der Klettercup hat in unserer Erlebnispädagogik eine Leuchtturmfunktion,“ führt er weiter aus. „Jeder, der die Steilwand hochgeht, sich überwindet, sich nach oben quält, ist ein Gewinner,“ betont er.

Und so sieht es auch der zwölfjährige Christian, der das zweite Mal mit dabei war. „Das Gewinnen ist für mich nicht so wichtig, aber Spaß muss es machen.“ Und den hatte er, zumal es für ihn auch gut lief. Schließlich hatte er zuvor nach eigenen Worten auch viel geübt.



 Die 17-jährige Michelle war bereits das vierte Mal am Start, hatte aber dieses Mal das Pech, dass sie ausgerechnet einen Tag vor dem Wettbewerb in den Fuß gestochen wurde. Das behinderte sie doch erheblich. Dennoch war sie mit Spaß bei der Sache. „Beim Klettern kann ich abschalten, und das ist das Wichtigste für mich,“ betonte sie.

 Gewinner gab es natürlich auch noch – auch wenn das gar nicht so wichtig war: Bei den Jungs siegten Jannic Wunsch, Marvin Biehl, Lukas Kneissl, Kelvin Malter und Martin Bischoff, bei den Mädchen Elnaz Akbasi, Vanessa Thielen und Michelle Achsur.