Wie der Vater so der Sohn

Dillingen. Marc Müller vom Verein Schmelzer Kutschfahrer hatte allen Grund, um mit der Sonne um die Wette zu strahlen: Schließlich wurde er am Tag der Deutschen Einheit beim Kutschfahrturnier der RG St. Georg Untere Saar Dillingen gleich zweimal Saarlandmeister. Der Hüttersdorfer konnte sich sowohl bei den Pony- als auch bei den Pferde-Zweispännern durchsetzen

Dillingen. Marc Müller vom Verein Schmelzer Kutschfahrer hatte allen Grund, um mit der Sonne um die Wette zu strahlen: Schließlich wurde er am Tag der Deutschen Einheit beim Kutschfahrturnier der RG St. Georg Untere Saar Dillingen gleich zweimal Saarlandmeister.Der Hüttersdorfer konnte sich sowohl bei den Pony- als auch bei den Pferde-Zweispännern durchsetzen. Damit löste er seinen Vater ab, denn 2011 hatte Johannes Müller neben den zwei Einspänner-Saarlandmeistertiteln auch noch beide Zweispänner-Saarlandmeistertitel geholt. Vize-Meisterin bei den Pony-Zweispännern wurde Astrid Dräger (St. Georg Untere Saar). Rang drei ging dann an Johannes Müller. Zudem konnte sich der "Altmeister" hinter seinem Sohn die Silber-Medaille bei den Pferde-Zweispännern sichern. Dritter war hier Ludwig Klein (RFV Limbach).

Gleich zwei Wertungen hatten die Starter auf der Anlage in Pachten absolvieren müssen, um eine Chance auf dem Titel zu haben: eine Dressurfahrprüfung und eine Hindernisfahrprüfung. Aber nicht nur die Meisterschaft, auch die an diesem Mittwoch zusätzlich ausgeschriebene "Just for fun"-Hindernisprüfung lockte Teilnehmer und Zuschauer an. Dabei mussten die Starter einen etwas kürzeren und einfacheren Hindernisparcours möglichst schnell und fehlerfrei hinter sich bringen. Bei den Einspännern ging der Sieg an Manuel Laub (Schmelzer Kutschfahrer), die Zweispänner dominierte Stefan Löhfelm (RV Saargau-Merzig). Auch Leon Müller, Sohn und Enkel von Marc und Johannes Müller, war in dieser Prüfung erfolgreich dabei - er wurde Zweiter und Dritter bei den Einspännern.

Obwohl Helmut Hector, ehemaliger Vorsitzender des Gastgebervereins und aktiver Kutschfahrer, im Mai nach langer Krankheit gestorben war, wurde die Fahne seines Fahrstalls hochgehalten. Denn Tochter Tanja Hector, die ursprünglich Springen geritten ist und jahrelang nicht aktiv war, hat nun - unterstützt von Fahrerin Anne Alten - das Gespann ihres Vaters übernommen. Und sie belegte bei den Zweispännern in der "Just for fun"-Fahrprüfung gleich den zweiten Platz. hch