Wer wohnte um 1700 in Fremersdorf?

Wer wohnte um 1700 in Fremersdorf?

Um die früheren Einwohner von Fremersdorf und Eimersdorf geht es im Band 53 der „Quellen zur Genealogie im Landkreis Saarlouis und angrenzenden Gebieten“. Herausgeber ist die Vereinigung für Heimatkunde.

Die Vereinigung für die Heimatkunde im Landkreis Saarlouis hat im Rahmen der "Quellen zur Genealogie im Landkreis Saarlouis und angrenzenden Gebieten" Band 53 vorgelegt. Herausgeber ist im Auftrag der Vereinigung Hans Peter Klauck. Thomas Webers (Saarlouis) hat sich akribisch mit den früheren Einwohnern von Fremersdorf und von Eimersdorf befasst. In dem Band sind alle Einwohner zusammengestellt, die von 1600 bis 1903 in den beiden Orten wohnten. Das Buch fußt auf der Auswertung der Kirchenbücher und Standesregister, den Akten der Tabellione (frühere Notare) und umfangreichen familien- und heimatkundlichen Aufzeichnungen. Der 731 Seiten umfassende Band wird mit einem geschichtlichen Beitrag von Helmut Grein über die beiden Orte eingeleitet.

Die Familiennamen beginnen mit Mathias Adam, der um 1719 in Menningen geboren wurde und 1742 in Fremersdorf starb. Es folgt Johann Peter Adam, der ab 1780 Priester der Kapelle "St. Sebastian" auf dem Siersberg und 1785 Kaplan auf Schloss Fremersdorf war. Johann Bernhard Zimmermann, vor 1700 mit einer Anna Vilbois verheiratet, um 1700 in Fremersdorf wohnhaft, ist alphabetisch der letzte Personeneintrag.

Die Auswertung der Namen lässt sich relativ einfach vornehmen und wird zu einem interessanten Nachschlagewerk.

Im Register der Familienamen finden sich mit am häufigsten Bauer, Blanchebarbe, Braun, Divo, Folz, Gratz, Greveldinger, Hess, Hoen, Kerber, Kiefer, Lambert, Louis, Magar, Monter, Müller, Petry, Reinert, Schmitt, Schwarz, Siersdorfer, Steinmetz und Zenner.

Erhältlich für 22 Euro (Mitglieder 19 Euro) im Kreisarchiv Saarlouis, Landratsamt, Kaiser-Wilhelm-Str. 4 - 6 in Saarlouis; Buchhandlung Pieper in Saarlouis; Schreibwaren Theobald in Siersburg.

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