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„Viele Anwohner hier fühlen sich belästigt“

Hülzweiler. Leser-Reporter Hermann-Josef Schmitt ärgert sich über Schwerlastverkehr. Er findet, dass durch die Schwarzenholzer Biogas-Anlage den Menschen am Ortsausgang von Hülzweiler zu viel zugemutet wird. Von SZ-Mitarbeiterin Carolin Merkel

Seit Herbst 2012, erzählt Hermann-Josef Schmitt, wird die Schwarzenholzer Straße in Hülzweiler als Durchfahrt zur Biogasanlage im benachbarten Schwarzenholz genutzt. "Viele Anwohner hier fühlen sich belästigt", sagt er. Schmitt hat, da seine Mutter am Ende der Straße wohnt, mehrfach die Fahrzeuge beobachtet. "Am Erntetag im vergangenen Jahr sind sechs Fahrzeugkombinationen im Einsatz gewesen, die 14 Touren im geladenen und leeren Zustand durch die Straße gefahren sind", erzählt er. Schmitt sieht im Schwerlastverkehr eine Gefahr für die Kinder und Spaziergänger, da die Straße direkt in einem Waldweg endet.

Was ihn jetzt zusätzlich stutzig gemacht hat, ist, dass im Januar dem Schild "landwirtschaftlicher Verkehr frei" ein 18-Tonnen-Schild hinzugefügt wurde. Damit werde Schwerlastverkehr legitimiert.

Schmitt: "Die Anwohner befürchten, dass die Risse, die durch den Bergbau an den Häusern entstanden sind, durch diese Erschütterungen verstärkt werden. Außerdem liegt in der Straße eine Gasleitung." Er meint, die Gemeinde Saarwellingen, die die Biogasanlage genehmigt hat, auch die Folgen wie den Schwerlastverkehr tragen solle."

Hans-Jürgen Woll, Leiter des Ordnungsamtes Schwalbach, weiß seit Anfang Juli 2013 von den Problemen. Ein Hülzweiler Landwirt habe pflanzliches Material zur Biogasanlage des Landwirts in Schwarzenholz gefahren, jedoch nur an wenigen Tagen in der Ernteperiode. "Damals war die Strecke in Richtung Schwarzenholz für landwirtschaftliche Fahrzeuge ohne Tonnagenbegrenzung frei, und somit gab es keine Handhabe, dem Landwirt den Transport zu untersagen", erläutert Woll. Auch hätten Traktor und Anhänger Ballonreifen gehabt, was die Belastung der Straße und auch des Feldwirtschaftsweges in Grenzen hält.

Um dennoch für die Zukunft mögliche Schäden zu vermeiden, wurde im Januar 2014 ausgangs der Schwarzenholzer Straße eine Tonnagenbegrenzung angebracht, um zu verdeutlichen, dass die Höchstlast von 18 Tonnen für Zugmaschine und Anhänger gilt. "Der Landwirt wird nach Installation des Zusatzschildes durch die Ortpolizeibehörde über die Änderung der Verkehrsregelung schriftlich informiert", sagt Woll. Und sobald die Ernteperiode beginne, werde die Einhaltung der Verkehrsbeschränkung durch die Ortspolizeibehörde überwacht.

Den Hinweis für diesen Artikel bekamen wir von Leser-Reporter Hermann-Josef Schmitt aus Hülzweiler. Für Sprachnachrichten aufs Band nutzen Sie die Telefonnummer (06 81) 5 95 98 00, oder schicken Sie alles an unsere E-Mail-Adresse: leser-reporter@sol.de oder unser Onlineformular unter www.saarbruecker-zeitung.de/leserreporter.