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Viel zu tun für die Saar-Wasserschutzpolizei

Viel zu tun für die Saar-Wasserschutzpolizei

Dillingen. Die saarländische Wasserschutzpolizei hat ihren Jahresbericht 2009 vorgelegt. Neben den schifffahrtspolizeilichen Vollzugsaufgaben führten die Beamten Kontrollen und Überwachungen im Bereich des Natur- und Landschafts- und Gewässerschutzes durch. Zudem nahm die Wasserschutzpolizei allgemeinpolizeiliche Aufgaben in ihrem Zuständigkeitsbereich wahr

Dillingen. Die saarländische Wasserschutzpolizei hat ihren Jahresbericht 2009 vorgelegt. Neben den schifffahrtspolizeilichen Vollzugsaufgaben führten die Beamten Kontrollen und Überwachungen im Bereich des Natur- und Landschafts- und Gewässerschutzes durch. Zudem nahm die Wasserschutzpolizei allgemeinpolizeiliche Aufgaben in ihrem Zuständigkeitsbereich wahr. Auch für Überwachungen für Veranstaltungen auf dem Wasser, wie dem Saarspektakel, war die Wasserschutzpolizei zuständig. Hauptkommissar Michael Buchinger, Chef der saarländischen Wasserschutzpolizei, bemerkt, dass die Einsätze sehr vielfältig sind. Im Februar rutschte eine Kehrmaschine vom Betriebsweg in die Saar. In Saarbrücken galt es im gleichen Monat zusammen mit der Berufsfeuerwehr eine Wasserleiche zu bergen. Im April orteten Mitarbeiter des Wasserschifffahrtsamtes Trier mit einem Unterwassersonargerät einen in der Saar versenkten Wagen. Im Mai fuhr in Saarbrücken zwischen Westspange und Malstatter Brücke ein Auto aus unbekannten Gründen vom Betriebsweg in die Saar. Der Fahrer konnte zwar lebend geborgen werden, erlag jedoch später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Im Juli mussten die Beamten der Wasserschutzpolizei einen Streit auf einem schweizerischen Fahrgastschiff zwischen dem Hotelmanager und einem Besatzungsmitglied schlichten. Bei einem Arbeitsunfall im Hafen Saarlouis-Dillingen erlitt in einem Schrott verarbeitenden Betrieb ein Mitarbeiter schwere Verletzungen, als er von einem herabfallenden Stahlträger am Kopf getroffen wurde. Im August galt es für die Beamten der Wasserschutzpolizei in Besseringen, die Leiche eines Mannes zu bergen, der sich am Geländer einer Wirtschaftswegebrücke erhängt hat. Im September machte ein Schiffsbrand den Einsatz der Wasserschutzpolizei notwendig, nachdem ein Rußpartikelfilter in Brand geraten war. Gut 100 000 Euro Sachschaden forderte im November der Zusammenstoß eines 110 Meter langen Motorgüterschiffes mit einem 170 Meter langen Schubverband. In der Schleuse Rehlingen kam es zu einem weiteren Schiffsunfall, als ein Schubverband von der starken Querströmung gegen die Schleusenkammer gedrückt wurde. Im Dezember konnte eine hilflos im Wasser treibende Person in Saarbrücken gerettet werden. Im gesamten Jahr wurden von den Beamten der Wasserschutzpolizei über 200 Fahrzeuge der gewerblichen Schifffahrt sowie fast 500 Sportfahrzeuge kontrolliert. Darüber hinaus waren die Beamten auch bei zahlreichen Ersuchen anderer Dienststellen, insbesondere bei Fahndungen und Hilfeersuchen, aktiv. rup