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Fußball-Oberliga
Judith lässt den VfB Dillingen jubeln

Dillingen. Die Mannschaft legt nach zwei Siegen in Folge an Selbstvertrauen zu. Von Philipp Semmler

Fußball-Oberligist VfB Dillingen hat am Samstag seinen dritten Saisonsieg gefeiert. Und der kam überraschend. Denn der VfB bezwang ein Spitzenteam. Vor 200 Zuschauern an der Dillinger Papiermühle setzte sich die Mannschaft von Trainer Daniel Kiefer mit 1:0 (1:0) gegen den Tabellenzweiten TuS Mechtersheim durch. Schon ihr Heimspiel davor hatten die Hüttenstädter gewonnen (2:1 gegen den FSV Jägersburg).


„Diese zwei Siege sind natürlich enorm wichtig fürs Selbstvertrauen“, jubelte VfB-Trainer Kiefer. Und auch in der Tabelle ist der Aufsteiger nun am rettenden Ufer dran. Der VfB kletterte vom vorletzten auf den drittletzten Platz. Der Rückstand auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz beträgt nur zwei Zähler. „Und jetzt kommen in den nächsten Wochen viele weitere Duelle gegen direkte Konkurrenten“, weiß Kiefer. „Gegen die Teams aus der oberen Tabellenhälfte haben wir mit Ausnahme von Röchling Völklingen schon alle gespielt.“

Beim Erfolg gegen Mechtersheim zeigte sich seine Mannschaft vor allem kampfstark. „Wille und Bereitschaft waren top“, freute sich Kiefer. Obwohl die Gäste in der ersten Hälfte klar besser waren, lag Dillingen beim Seitenwechsel vorne. In der 28. Minute eroberte Andrej Rupps sich den Ball. Der Verteidiger lief nach vorne und brachte den Ball nach einem Doppelpass mit Meriton Mehmedi vors Tor. Dort stand Niclas Judith, der zum 1:0 einschoss.



„In der Halbzeit haben wir dann von einer Vierer- auf eine Fünferkette umgestellt“, berichtete Kiefer. Dadurch kam Mechtersheim nach dem Seitenwechsel nicht mehr so oft gefährlich vors Tor. Und so konnte der VfB den knappen Erfolg über die Zeit schaukeln. Dillingen spielt nun am Samstag um 15 Uhr bei Eintracht Trier.

Der FV Diefflen verlor am Samstag in der Oberliga in letzter Minute beim FV Engers mit 1:2. Zuvor hatten Michael Fritsch (66. Minute) und Chris Haase (85.) umstrittene Feldverweise gesehen. Haase sah Gelb-Rot wegen Ballwegschlagens. Fritsch bekam Rot, nachdem er vor sich hin fluchte. Schiedsrichter Frederik Angermaier legte dies als Schiedsrichter-Beleidigung aus.