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Unschöne Nebeneffekte hübscher Eierfarben

Unschöne Nebeneffekte hübscher Eierfarben

Dillingen. Dr. Rainer Häge aus Dillingen warnt vor Allergiegefahr bei chemischen Ostereierfarben. Die meisten chemisch hergestellten Eierfarben enthalten so genannte Azofarben, die mit Namen, wie "E151" gekennzeichnet sind. Diese Stoffe sind als schwache Allergene bekannt

Dillingen. Dr. Rainer Häge aus Dillingen warnt vor Allergiegefahr bei chemischen Ostereierfarben. Die meisten chemisch hergestellten Eierfarben enthalten so genannte Azofarben, die mit Namen, wie "E151" gekennzeichnet sind. Diese Stoffe sind als schwache Allergene bekannt. Hierbei besteht die Gefahr einer allergischen Frühreaktion, wie Nesselsucht, in seltenen Fällen auch Asthma, Schwellung der Schleimhäute und Atemnot. Wenn nun beim Ostereierfärben durch winzige Risse oder Sprünge in der Eischale Azofarbstoffe in das Eiweiß gelangen, besteht die Gefahr, dass sie gegessen werden. Beim Kochen geplatzte Eier sollten daher nicht verwendet werden. Auch sollten Kinder beim Bemalen der Ostereier nicht unbeaufsichtigt gelassen werden. Eine Alternative zu chemischen Eierfarben stellen Farben aus der Natur dar: Ein schönes Blau erzielt man durch Holunderbeeren, Rosa durch Preiselbeeren, Lila durch Heidelbeersaft, gelb oder braun wird das Ei durch Zwiebelschalen. hth