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Ausbildung in der Stahlindustrie
Gute Perspektiven für spannende Karrieren

Die saarländische Stahlindustrie begrüßt für das kommende Ausbildungsjahr 157 neue Auszubildende - darunter auch viele aus Merzig-Wadern - bei Saarstahl und bei Dillinger.
Die saarländische Stahlindustrie begrüßt für das kommende Ausbildungsjahr 157 neue Auszubildende - darunter auch viele aus Merzig-Wadern - bei Saarstahl und bei Dillinger. FOTO: Dillinger/Saarstahl
Dillingen/Merzig-Wadern. Zahlreiche technische und kaufmännische Ausbildungsberufe mit Zukunft stellt die Stahlindustrie an der Saar auch dieses Jahr wieder.

Aufregung, und Vorfreude waren förmlich mit Händen zu greifen: Jetzt starteten insgesamt 157 junge Menschen bei der Saarstahl AG und der AG der Dillinger Hüttenwerke (Dillinger) ins Berufsleben. Darunter befinden sich 23 Frauen und 19 Teilnehmer der interkulturellen Berufseinstiegsmaßnahme BEST 2.0. Das ist die „Berufseinstiegsmaßnahme der saarländischen Stahlindustrie“, in der Flüchtlinge und unversorgte Deutsche auf eine Ausbildung vorbereitet werden.


Bei Saarstahl beginnen 82 Auszubildende den neuen Lebensabschnitt: 74 im technisch-gewerblichen und acht im kaufmännischen Bereich. Dillinger stellt in diesem Jahr 75 Auszubildende ein, davon 70 im technisch-gewerblichen und fünf im kaufmännischen Bereich. Über alle Ausbildungsjahrgänge hinweg beschäftigt die saarländische Stahlindustrie aktuell 501 Auszubildende (Dillinger: 241/Saarstahl: 260).

Peter Schweda, Arbeitsdirektor und Personalvorstand von Dillinger und Saarstahl, war es eine sichtliche Freude, gemeinsam mit Ausbildern, Betriebsräten und Jugendvertretern die neuen Azubis persönlich in Empfang zu nehmen. „Wir freuen uns, dass Sie sich für eine Karriere in der saarländischen Stahlindustrie entschieden haben. Wir gehören zu den begehrtesten Arbeitgebern in der Region, weil wir großen Wert auf eine qualifizierte Ausbildung legen. Wir bieten Ihnen modernste Ausbildungsstätten, ein kollegiales Betriebsklima und kompetente Ausbilder, die sie zu qualifizierten Fachkräften machen werden.



Mit besten Perspektiven für spannende Karrierewege in den Stahlunternehmen“, erklärte Schweda. „Werden Sie ein Teil unseres Teams. Wir bieten Ihnen einen optimalen Start ins Berufsleben, nutzen Sie Ihre Chancen.“ Mit diesen Worten entließ Schweda den Nachwuchs in ein dreitägiges Camp, in dem sich Ausbilder und Azubis in lockerer Atmosphäre kennenlernen können, in dem aber auch erste grundlegende Aspekte des späteren Berufslebens, zum Beispiel zur Arbeitssicherheit, vermittelt werden.

Die saarländische Stahlindustrie setzt seit vielen Jahren auf einen starken eigenen Fachkräfte-Nachwuchs und gehört zu den bedeutendsten Ausbildungsbetrieben in der Region. Das Ausbildungsangebot umfasst rund 15 Berufe vom Konstruktions- und Verfahrensmechaniker über Mechatroniker bis hin zur Chemielaborantin. Dillinger und Saarstahl bilden bedarfsorientiert aus und übernehmen die eigenen Auszubildenden in der Regel nach Abschluss ihrer Ausbildung.

Im Zuge der Verbundausbildung absolvieren 27 Azubis anderer Unternehmen eine Ausbildung bei Dillinger (16) und bei Saarstahl (11). Beide Unternehmen ermöglichen darüber hinaus 40 neuen Praktikanten (von Fachoberschulen und im Berufsgrundschuljahr) erste Einblicke ins Arbeitsleben. „Wie vielfältig und attraktiv eine Ausbildung in der saarländischen Stahlindustrie ist“, teilt die Unternehmenssprecherin mit, „thematisiert eine neue Kampagne namens Stahlbunt fürs Leben“.

Vor wenigen Tagen freigeschaltet wurde die Website www.stahlbunt-fuers-leben.de mit vielen Infos, Filmen und Statements von Azubis. Interessenten für das nächste Ausbildungsjahr können außerdem den „Tagen der offenen Tür“ in den jeweiligen Ausbildungszentren am 22. September (Saarstahl Völklingen) und 20. Oktober (Dillinger) besuchen oder sich im Internet unter www.saarstahl.com und www.dillinger.de informieren.