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Stadtrat
Grünes Licht für Photovoltaik und neue Grünschnitt-Preise

Dillingen. Stadtrat stimmt auch Kooperation bei Kompostierung zu. Von Nicole Bastong

Die Planungen für die „Photovoltaik-Anlage Rosselstein“ in Diefflen sind einen Schritt weiter. Die Abwägung der verschiedenen Stellungnahmen sowie die Übernahme der Ergebnisse hieraus in die Planung beschloss der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Ebenso die Änderung des Flächennutzungsplans und die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans „Photovoltaik-Anlage Rosselstein“. Auch der Flächennutzungsplan und der „vorhabenbezogene Bebauungsplan“ für den Bereich „Solarpark Diefflen II“ wurden vom Stadtrat einstimmig beschlossen; auf dem Gelände soll eine Freiflächen-Photovoltaik-Anlage errichtet werden.


Die Veränderungssperre für den östlichen Teil der Hüttenwerkstraße hat der Rat außerdem einstimmig nochmals um ein Jahr verlängert. Schon im Frühjahr 2016 hatte der Stadtrat einen Bebauungsplan für den Bereich beschlossen, der noch nicht in Kraft getreten ist. Um den Bereich jedoch selbst städtebaulich gestalten zu können, hat die Stadt die Veränderungssperre festgelegt. Diese sieht vor, dass auf den betroffenen Parzellen weder gebaut noch abgerissen werden darf und genehmigungspflichtige Umbauten nicht vorgenommen werden können.

Eine Neufassung der Brandschutzsatzung für die Stadt hat der Rat außerdem einstimmig beschlossen, ebenso den Wirtschaftsplan 2018.

Zudem stand, wie bereits berichtet, eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit der Gemeinde Wallerfangen über die Annahme von Grünschnitt in der Kompostieranlage Dillingen zur Abstimmung. Mit zwei Gegenstimmen der Linken wurde diese mehrheitlich auf den Weg gebracht. Die Linke wollte mit ihrer Ablehnung das Anliegen einiger Anwohner der Pachtener Heide unterstützen, die eine deutliche Mehrbelastung durch den Anlieferverkehr befürchten (wir berichteten). Damit einhergehend setzte der Stadtrat einstimmig höhere Gebühren für die Abgabe von Grünschnitt in Dillingen fest. Dillinger und Wallerfanger Bürger, die als einzige Grünschnitt anliefern dürfen, sofern sie sich ausweisen können, zahlen künftig in vier Kategorien, je nach Menge, zwischen zwei (Kleinstmenge bis circa 120 Liter) und sieben Euro (ab einem Kubikmeter).