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Stadt wird in ihrer Position zur Windkraft bestätigt

Dillingen. Der Dillinger Stadtrat brachte im Juni eine Resolution gegen das Vorhaben eines Baus von Windkrafträdern am Limberg auf den Weg und wurde jetzt von der Landesregierung in seiner Argumentation bestätigt. "Demnach ist die Errichtung von Windkraftanlagen in dem Bereich des Limberg nicht zulässig", erklärt Bürgermeister Franz-Josef Berg . red

Limberg hat Freiraumschutz



Die Verwaltung informierte seinerzeit zugleich die zuständigen Ministerien und Institutionen der Landesregierung und dazu hatte nun der Chef der Staatskanzlei, Jürgen Lennartz , stellvertretend geantwortet. "Im Landesentwicklungsplan Umwelt ist der Limberg als Vorranggebiet für den Freiraumschutz ausgewiesen worden, was eine Errichtung von Windkraftanlagen ausschließt", lautete ein Argument in der Resolution. Nach Informationen des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz würden die geplanten vier Windkraftanlagen im Teilabschnitt des landesplanerisch festgelegten Vorranggebietes für Freiraumschutz liegen. Diese Vorranggebiete dienen dem Biotopverbund und der Sicherung sowie der Erhaltung zusammenhängender unzerschnittener und unbebauter Landschaftsteile.

Schönheit der Kulturlandschaft

Die Vorranggebiete sicherten zudem das vorhandene ökologische Potenzial, die Vielfalt, die Eigenart und die Schönheit der Kulturlandschaft, heißt es weiter im Schreiben des Chefs der Staatskanzlei. Damit wurden quasi auch weitere Begründungen der Resolution gegen die Errichtung von Windkraftanlagen unterstrichen.

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