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SPD und FDP Dillingen fordern Ausweitung der Testkapazitäten Lokschuppen

Testzentrum im Lokschuppen : Mehr Schnelltests und täglich öffnen

SPD und FDP in Dillingen fordern die Ausweitung der Testkapazitäten im kommunalen Testzentrum im Lokschuppen.

Die SPD-Fraktion im Stadtrat Dillingen fordert in einer Pressemitteilung, die Teststrategie in der Stadt deutlich zu verbessern. Im Schnelltestzentrum im Dillinger Lokschuppen könnten derzeit maximal 65 Personen pro Tag getestet werden. Jeder Bürger habe Anspruch auf einen kostenlosen Test pro Woche. Aus Sicht der SPD-Stadtratsfraktion gibt es erheblichen Nachbesserungsbedarf: Die Testkapazität im Lokschuppen sollte vervierfacht werden. Und Bürgern sollten mindestens zwei bis drei kostenlose Tests pro Woche ermöglicht werden, fordert SPD-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Birk – auch, wenn dies nicht Zuständigkeit der Stadt sei.

Er habe zudem bei mehreren Besuchen im Lokschuppen selbst festgestellt, teilt Birk mit, dass dort „logistische Erschwernisse zu einer Verlangsamung des Verfahrens führen“. Im Vergleich zur rein digitalen Vorgehensweise beim Testzentrum der Dillinger Hütte sei es im Lokschuppen so, dass Daten teilweise vor Ort händisch erfasst werden und das Ergebnis in Papierform überreicht wird. Die digitale Erfassung wäre „sowohl aus infektionstechnischen Gründen (kein Warten vor Ort, keine Übergabe von Papieren) als auch aus Gründen der Ökonomie (Zeitersparnis) und der Ökologie (kein unnötiges Papier) der deutlich sinnvollere Weg“, findet Birk.

Die FDP Dillingen fordert ebenfalls eine Ausweitung der Öffnung des Testzentrums Dillingen, dieses soll täglich öffnen. Der Ortsvorsitzende Helge Lorenz erklärt: „Solange man nur mit tagesaktuellen Tests die Angebote annehmen kann, muss das Testzentrum auch an sieben Tagen die Woche betrieben werden. Es ist unrealistisch, dass die Menschen für kleinere Aktivitäten in andere Gemeinden zum Testen fahren oder für Tests bezahlen, wenn kostenlose Tests versprochen wurden“.