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| 20:33 Uhr

Hallenfußball
Sieger und Verlierer feiern gemeinsam

Dillingen drehte erst in der Schlussminute das Finale gegen den FC Rastpfuhl – und feierte die erneute Qualifikation für das Masters.
Dillingen drehte erst in der Schlussminute das Finale gegen den FC Rastpfuhl – und feierte die erneute Qualifikation für das Masters. FOTO: Ruppenthal
Am letzten Wochenende der Masters-Qualifikation ging es noch mal richtig zur Sache. Das Turnier der SSV Pachten endete kurios: Der Verlierer des Finales jubelte genauso wie der Sieger.

Turnier der SSV Pachten:

Riesenjubel in der Dillinger Sporthalle West am Sonntagabend. Und das gleich doppelt: Der VfB Dillingen (Saarlandliga) und der FC Rastpfuhl (Verbandsliga) haben beim Turnier der SSV Pachten (55 Wertungspunkte) das Masters-Ticket gelöst. Dillingen hatte schon nach dem 7:1-Sieg im Viertelfinale gegen Bezirksligist VfB Gisingen das Ticket in der Tasche – und ist nun zum zweiten Mal in Folge beim Endturnier dabei. „Wir freuen uns riesig. Wir hatten einen holprigen Start in die Hallenrunde, haben es aber doch noch geschafft“, jubelte VfB-Kapitän Jannick Theobald.

Rastpfuhl durchlebte dagegen ein Wechselbad der Gefühle, bis die erste Masters-Teilnahme der Vereinsgeschichte eingetütet war. Während das Endspiel des FCR gegen den VfB Dillingen (3:4) lief, brandete plötzlich Jubel auf der Rastpfuhler Bank auf. Der Grund: Konkurrent VfL Primstal hatte das Finale des Eppelborner Turniers mit 5:6 nach Verlängerung gegen den FC Wiesbach verloren.

Dadurch war Rastpfuhl unabhängig vom Ergebnis des eigenen Finals beim Masters dabei. „Ich habe selten so etwas erlebt. Wir mussten bei jedem Spiel zittern, haben ständig-Live-Ergebnisse aus anderen Hallen zugesteckt bekommen, das war schlimm für meine Nerven“, schnaufte Rastpfuhls Spielertrainer Christian Puff tief durch.

Nach dem Finale jubelten Dillingen und Rastpfuhl gemeinsam über die Qualifikation. Das Endspiel hatte zuvor Andrej Rupps mit dem 4:3-Siegtor zugunsten des VfB entschieden. Davor hatte auch Matthias Krauß, dem sagenhafte 34 Turniertreffer gelangen, zwei Mal getroffen.

Die Spvgg. Quierschied, die FSG Bous und der FV Diefflen verspielten dagegen beim Pachtener Turnier ihre letzten Masters-Chancen. Quierschied blieb nach einer 3:6-Niederlage im Viertelfinale gegen Diefflen ohne Punkte. Für Diefflen war Rang drei beim SSV-Turnier (5:3 im kleinen Finale gegen Bous) ebenso zu wenig wie Rang vier für Bous. Beide Clubs hätten das Turnier gewinnen müssen, um noch eine Chance zu haben. „Wir haben in diesem Winter bei vielen Turnieren nicht die Leistung gebracht, dass wir es verdient gehabt hätten, beim Masters dabei zu sein“, gab FV-Torjäger Fabian Poß zu. Das SSV-Turnier sahen übrigens 600 Zuschauer.

Turnier des SV Wahlen-Niederlosheim:

Landesligist SV Losheim ist erstmals seit 2011 wieder beim Hallenmasters dabei! Die Schwarz-Weißen machten durch einen Sieg beim Ford-Hissler-Cup des SV Wahlen (46 Wertungspunkte) die Qualifikation endgültig perfekt. Im Finale in der Dr.-Röder-Halle in Losheim bezwang der SVL den Saarlandligisten SV Mettlach mit 3:2. Rang drei ging an den gastgebenden Landesligisten SV Wahlen-Niederlosheim, der im kleinen Finale Verbandsligist FC Brotdorf mit 5:2 bezwang. Der SV war auch mit der Zuschauerzahl zufrieden. An drei Tagen kamen 985 Besucher.

Turnier des SV Morscholz:

Nach drei dritten und einem zweiten Platz in diesem Hallenwinter hat Verbandsligist FC Noswendel Wadern am Sonntag endlich seinen ersten Turniersieg einfahren können. Beim 29. Hallenfußball-Turnier des SV Morscholz (28 Wertungspunkte) in der Waderner Herbert-Klein-Halle setzte sich das Team um Spielertrainer Thorsten Schütte mit 4:1 im Finale gegen den FC Wadrill (Landesliga) durch. Das Spiel um Platz drei konnte Süd-Landesligist SV Walpershofen durch ein 3:1 gegen Verbandsligist SG Saarlouis-Beaumarais für sich entscheiden.

Turnier des SV Auersmacher:

Einen versöhnlichen Abschluss einer durchwachsenen Hallenrunde feierte Saarlandliga-Tabellenführer SV Auersmacher beim eigenen Kurt-Doub-Gedächtnisturnier (68 Wertungspunkte). In der Sporthalle Kleinblittersdorf setzte sich der SVA durch Tore von Jonas Philipp und Hasan Sonsuz im Finale mit 2:0 gegen Regionalligist SV Röchling Völklingen durch. Die Hüttenstädter hatten schon vorher gejubelt: Denn durch den 4:1-Sieg im Viertelfinale gegen Halberg Brebach hatte Röchling die letzten noch fehlenden Zähler für die Masters-Qualifikation in der Tasche. Saarlandligist 750 Zuschauer sahen die Spiele.

Turnier des FV Eppelborn:

Das war bitter für Saarlandligist VfL Primstal! Mit einem Sieg beim Möbel-Arop-Cup des FV Eppelborn (58 Wertungspunkte) wären die Schwarz-Roten in letzter Sekunde noch auf den Masters-Zug aufgesprungen. Der VfL erreichte auch das Finale gegen Oberligist FC Wiesbach, rettete sich dort nach einem 1:4-Rückstand noch in die Verlängerung und ging durch Steffen Haupenthal sogar mit 5:4 in Führung – das Masters war zum Greifen nah. Doch Wiesbach schlug zurück. Sebastian Lück traf zum 5:5, und Cordt Flätgen zerstörte mit dem 6:5-Siegtreffer für die Hertha die Masters-Träume der Primstaler.

Rang drei ging in der Eppelborner Hellberghalle an die bereits sicher fürs Masters qualifizierte SG Lebach-Landsweiler. Der Saarlandligist bezwang im kleinen Finale den gastgebenden Oberligisten mit 5:3 nach Verlängerung. Eppelborn konnte an den beiden Turniertagen insgesamt 650 Zuschauer begrüßen.

Turnier des 1. FC Riegelsberg:

Die SF Köllerbach haben mit einem Sieg beim Prowin-Cup des 1. FC Riegelsberg (49 Wertungspunkte) am Samstag die letzten theoretischen Zweifel an der Masters-Qualifikation beseitigt. In der Riegelsberghalle zeigten die SF im Finale gegen Verbandsligist SC Reisbach eine tolle Aufholjagd. Der Außenseiter lag nach Toren vom Emre Akbulut, Fabio Mahler und Antonio Cortese schon mit 3:1 vorne, doch dann drehte Köllerbach auf und siegte am Ende mit 4:3. Meriton Mehmeti gelang das entscheidende Tor. Freude gab es danach aber nicht nur beim Sieger. Auch Reisbach konnte mit Rang zwei gut leben. „Für uns war es ein Erfolg, so weit zu kommen. Wir hatten eigentlich gedacht, dass wir in der Vorrunde rausfliegen würden“, so Co-Trainer Reiner Blass.

Köllerbach hatte im Halbfinale die Spvgg. Quierschied, die noch dringend Masters-Zähler sammeln musste, bezwungen.

Turnier des SV Bexbach:

Der SC Ludwigsthal hat beim Volksbank-Saarpfalz-Cup des SV Bexbach (24 Wertungspunkte) für eine Riesen-Überraschung gesorgt. In der Bexbacher Höcherberghalle bezwang der Tabellenführer der Kreisliga A Bliestal den fünf Klassen höher spielenden Oberligisten FSV Jägersburg mit 5:3. Rang drei ging an Bezirksligist SV Altstadt, der das kleine Finale gegen den SV Spesbach (A-Klasse Kusel-Kaiserslautern) ebenfalls mit 5:3 gewann.

Turnier der DJK St. Ingbert:

Grenzenlosen Jubel gab es nach dem Sport-Fleck-Cup der DJK St. Ingbert (41 Wertungspunkte) beim SV Hellas Bildstock – und das, obwohl der Landesliga-Tabellenführer das Endspiel gegen Ligakonkurrent SV St. Ingbert mit 2:3 verloren hatte. Denn durch Rang zwei in der Wallerfeldhalle St. Ingbert schaffte Bildstock erstmals in der Vereinsgeschichte die Qualifikation fürs Masters.

Turnier des FC Landsweiler-Reden:

Gastgeber SG Schiffweiler-Landesweiler hat das eigene Hallenturnier (29 Wertungspunkte) gewonnen. In der Mühlbachhalle in Schiffweiler setzte sich der Verbandsligist im Endspiel klar mit 5:2 gegen Ligakonkurrent Preußen Merchweiler durch. Der spätere Sieger hatte zuvor im Halbfinale mit dem FV Schwalbach auch einen von zwei Saarlandligisten im Teilnehmerfeld aus dem Weg geräumt (5:1). Der zweite Saarlandligist, die SF Köllerbach, scheiterte mit null Punkten in der Vorrunde. Nachdem sich die SF einen Tag zuvor in Riegelsberg die Masters-Qualifikation gesichert hatte, ließ es das Team von Spielertrainer Robin Vogtland ruhig angehen. Schwalbach gewann nach dem Halbfinal-Aus gegen die Gastgeber immerhin das Spiel um Platz drei gegen Kreisligist Saarbrücker SV mit 6:4.

Turnier des SV Furschweiler & des TuS Hirstein:

Landesligist TuS Nohfelden hat vor 400 Zuschauern den Kreispokal der St. Wendeler Volksbank in der Namborner Liebenburghalle (29 Wertungspunkte) gewonnen. Der TuS bezwang im Finale Bezirksligist SG St. Wendel mit 5:3.

Nur Zuschauer: Der FV Diefflen und Spielertrainer Thomas Hofer schafften erstmals seit Jahren nicht die Qualifikation zum Hallenmasters.
Nur Zuschauer: Der FV Diefflen und Spielertrainer Thomas Hofer schafften erstmals seit Jahren nicht die Qualifikation zum Hallenmasters. FOTO: Ruppenthal