Show auf Weltklasse-Niveau

Dillingen · Immer wieder ausverkauft: The New Generation und ihre Weihnachtsshow „Christmas classics“ im Dillinger Lokschuppen. Orchester und Solisten begeisterten das Publikum mit Pop-, Soul- und Weihnachtssongs.

 Auch Sängerin Pamela O'Neil stand bei den Christmas Classics-Shows im Lokschuppen auf der Bühne. Foto: Thomas Seeber

Auch Sängerin Pamela O'Neil stand bei den Christmas Classics-Shows im Lokschuppen auf der Bühne. Foto: Thomas Seeber

Foto: Thomas Seeber

Wenn Bläser rote Zipfelmützen und Streicherinnen Flügel tragen, dann ist Weihnachten nicht mehr weit. Und wer noch nicht so recht in Stimmung war, konnte sich am Wochenende im Dillinger Lokschuppen von The new Generation mit ihrem restlos ausverkauften zweitägigen Gastspiel "Christmas Classics" einfangen lassen. Angefangen von der Bühnendekoration über die festlich gekleideten Bandmitglieder bis hin zu den Solisten, die mit Charme, Bühnenpräsenz und kraftvollen Stimmen das Publikum begeisterten, hatte es dieser lange Konzertabend in sich.

Nach Illingen und Saarbrücken war Bandleader Georg Fritz mit seinem Ensemble nach Dillingen gekommen, dorthin, wo "Christmas classics" seit zehn Jahren Erfolgsgeschichte schreibt. An der schreibt seit Jahren Margit Reinhard-Hesedenz mit, sie ist für die humorvoll und zugleich nachdenklichen Momente in der Weihnachtsshow verantwortlich, erzählt von ihrer goldenen Couch aus von ungewöhnlichen Begegnungen zu Weihnachten. Für Gänsehaut und strapazierte Lachmuskeln gleichzeitig sorgte bestens Martin Herrmann, der wieder einmal zum absoluten Publikumsliebling avancierte. Als Max Raabe , als Operntenor, aber auch als Duettpartner von Christine Felka - bei Herrmann ist immer ganz große Show angesagt.

Die unbändige Freude an der Musik, ob an Pop, Soul oderWeihnachtssongs, war bei Orchester wie Solisten spürbar und sprang schnell auf das Publikum über. So durfte The new Generation auch nicht ohne Zugaben von der Bühne. Hier zeigten noch einmal Pamela O'Neal und Bernhard "Smitty" Smith Weltklasse-Niveau. Und als sich Martin Herrmann mit "Music" von John Miles verabschiede, hielt es keinen Zuhörer mehr auf seinem Sitz.