Rundumbetreuung für Senioren

Dillingen. Die Schwestern Eustochium, Alexiana, Theonesta und Iphigenia des Waldbreitbacher Franziskanerordens wurden 1907 nach Dillingen entsandt, um dort eine Schwesternstation für die ambulante Krankenpflege zu gründen. 1960 hat man dann den Ordensschwestern die Leitung für das neu gebaute St.-Franziskus-Altenheim im Dillingen übertragen

 Gymnastik steht auf dem Wochenplan des Heims. Fotos: SZ/Heim
Gymnastik steht auf dem Wochenplan des Heims. Fotos: SZ/Heim
 Gemeinsames Musizieren gehört zum Unterhaltungsprogramm.
Gemeinsames Musizieren gehört zum Unterhaltungsprogramm.
 Michael Groß und Elke Leinen leiten das Heim.
Michael Groß und Elke Leinen leiten das Heim.

Dillingen. Die Schwestern Eustochium, Alexiana, Theonesta und Iphigenia des Waldbreitbacher Franziskanerordens wurden 1907 nach Dillingen entsandt, um dort eine Schwesternstation für die ambulante Krankenpflege zu gründen. 1960 hat man dann den Ordensschwestern die Leitung für das neu gebaute St.-Franziskus-Altenheim im Dillingen übertragen. Zwar hat sich die Führungsspitze geändert, die Schwestern kümmern sich aber um die Seelsorge, engagieren sich dort, wo sie gebraucht werden. Das St.-Franziskus-Alten- und Pflegeheim in Dillingen feiert am Samstag, 20. November, das 50-jährige Bestehen.60 Menschen fanden im neuen Altenheim von Dillingen ein Zuhause. Schwester Adelgunde war die erste Heimleiterin. Sie wird am Samstag beim Festakt zu Gast sein. Die Schwester zog mit neun weiteren Ordensschwestern im Juli 1960 ins Haus ein, die Bewohner im Oktober. Im November1983 rückten erneut Baumaschinen an, auf dem Grundstück in der Nordallee sollte angebaut werden. Gut zwei Jahre dauerten die Arbeiten, bis der Neubau bezogen werden konnte. Das alte Gebäude wurde renoviert. Im Januar 1993 fand die Einweihung des sanierten Alten- und Pflegeheims statt. Die Einrichtung bot nun 129 Plätze an. Allerdings stieg im Laufe der Jahre die Nachfrage an Einzelzimmern, die 29 vorhandenen Zimmer reichten nicht mehr aus. Also wurde erneut gebaut und weitere Plätze geschaffen. Bis März 2002 lag die Führung des Heimes in den Händen der Franziskanerinnen. Als Schwester Edeltrud Schirra - sie leitete 13 Jahre lang das Alten- und Pflegeheim - in den wohlverdienten Ruhestand ging, übernahm die Marienhaus Kranken- und Pflegegesellschaft die Trägerschaft. Heute bietet das moderne und freundlich eingerichtete Alten- und Pflegeheim 137 Plätze. Neben einer Rundumbetreuung und Versorgung der Bewohner, einer Gesundheitsförderung und einer ganzheitlichen Pflege bietet das Heim zudem ein abwechslungsreiches Programm, mit Unterhaltung, Feiern, Ausflügen und mehr. Unterstützt wird das Heim vom Freundes- und Förderverein, der über 170 Mitglieder zählt, denen wiederum das Wohlergehen der Bewohner am Herzen liegt.Mit einem Festakt möchte die Einrichtung, die heute unter der Leitung von Michael Groß und Elke Leinen steht, am Samstagvormittag den 50. Geburtstag feiern. Während der Festakt zum offiziellen Teil gehört, wird am Abend mit den Mitarbeitern, ehrenamtlichen Helfern und den Bewohnern gemeinsam gefeiert.