Orgelsommer geht ins Finale

Mit einem ungewöhnlichen Konzert endet der "Orgelsommer 2016". Am kommenden Sonntag spielt Daniel Beckmann zum achten Termin dieser Reihe, die im Rahmen der 200-Jahr-Feier des Landkreises Saarlouis acht Organisten aus dem Saar-Lor-Lux-Raum an Orgeln der Grenzregion präsentierte.

Für Konzertsäle gebaut

Daniel Beckmann ist Domorganist im Mainzer Dom, einem der ältesten Gotteshäuser Deutschlands. Er spielt nun in einem der größten Sakralbauten des Saarlandes, im Dillinger Saardom . Das Instrument dort war ursprünglich nicht für eine Kirche vorgesehen. Der renommierte Orgelbauer Klais hatte es vielmehr für einen der traditionsreichsten Konzertsäle Europas gebaut, den Gürzenich-Konzertsaal in Köln. Von dort kam die Orgel im Jahr 1996 in den Saardom nach Dillingen .

Auf ihr wird Beckmann ein Programm spielen, das Klassiker ebenso beinhaltet, wie Repertoire-Entdeckungen. Dazu zählen etwa die Tangos, die der Schweizer Komponist Guy Bovet der Orgel gewidmet hat. Auf dem Programm steht zudem Max Regers mächtige B-A-C-H Fantasie und Fuge; eine Hommage des großen Spätromantikers an den Vorfahr und Thomaskantor in Leipzig. Dazu kommen Transkriptionen anderer Bachscher Werke, die Alexandre Guilmant, Maurice Duruflé und Virgil Fox für die Orgel arrangiert haben.

Das letzte Konzert im "Orgelsommer 2016" spielt Daniel Beckmann am Sonntag, 4. September, 17 Uhr, im Saardom Dillingen (Hl. Sakrament). Eintritt frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.